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Ich freue mich auf die Konzerte im März. Und danach freue ich mich auf die Arbeit an einer neuen CD. Die nächste wird gaaanz anders!!! Aber das hat noch ein bisschen Zeit. 😉

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Unglaublich, das Konzert ist schon fast zwei Wochen her! Strenge Tage, kurze Nächte — genauso stelle ich mir das Leben als Musikerin vor. Ich habe fast eine ganze Woche gebraucht, um wieder zum Alltag zurück zu kehren.

Donnerstagabend war die erste Bandprobe. Ich war ziemlich erledigt, da ich gerade 7 Stunden mit dem Auto nach Wien gefahren bin. Aber wir schafften es, fast alle Lieder durchzuspielen. Am Freitag probte ich untertags mit meinem Gitarristen, und am Abend war die nächste Probe. Da ging es schon viel besser!

Aufgeregt optimistisch fuhren wir dann Samstag am späteren Nachmittag ins Tachles. Ich war froh, musik-technisch-begabte Menschen um mich zu haben. Sie kümmerten sich um den Aufbau. Es lief ziemlich glatt. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die fast Probleme werden konnten, aber ich hielt mich daraus und hatte festes Vertrauen: Mein Techniker wird es schaffen! Hat er auch.

Das Konzert selbst lief sehr zufriedenstellend. Nachher wusste ich sofort, was ich nächstes Mal anders/besser machen würde — aber das ist ganz typisch bei mir. Es war wirklich okay. Die Stimmung war wunderbar und das Publikum sehr wohlwollend.

Obwohl ich es besser wusste, war ich trotzdem aufgeregt/nervös. Wir fingen gut an — ziemlich pünktlich sogar! Lustigerweise gab es mitten im Set ein Lied, bei dem drei von uns die falschen Noten spielten. Der Perkussionist spielte tapfer weiter — wir auch — und irgendwie klappte es dann doch.  Bei der Zugabe habe ich eine ganz wichtige Strophe ausgelassen — war wieder mal abgelenkt durch die Vorfreude auf ein Glass Blauburgunder. Kein Problem. Wir spielten es doch noch fertig.

Ganz zum Ende vom Konzert, kam der Lokalbesitzer auf die Bühne, bat das Publikum mitzusingen, und spielte „Happy Birthday“ am Klavier. Das war eine schöne Überraschung!

Tja, es war ein schöner Abend, ist recht spät geworden, und am nächsten Tag war ich leicht blau. Halb so schlimm. Ich besuchte ein paar Freundinnen und war bis am Abend wieder halbwegs fit.

Inzwischen sind einige positive Rückmeldungen gekommen: was Konzert und CD betrifft. Das freut mich sehr. Wieder mal einen Schritt des Lebensweges gegangen. Und es geht weiter!

Gestern habe ich die neue CD geholt und morgen geht es los nach Wien. Ich freue mich sehr auf den Auftriff (CD Präsentation) im Tachles. Nach so einer intensiven Zeit wird es gut tun, alte Freunde zu treffen, Wien zu sehen. Hmm… Entspannung wird eher nicht passieren, aber es wird trotzdem gut tun.

Samstag, 18. September, Tachles, Karmeliterplatz 1, 1020 Wien, 20 Uhr, freie Spende.

Die ersten zwei Tage im Tonstudio — mit Band– sind sehr zufriedenstellend über die Bühne gegangen. Nach so vielen Jahren im Alleingang, ist es erfreulich und erfrischend, mit anderen zusammen zu arbeiten. Und es sind natürlich nicht beliebige „anderen“ die ich meine, sondern eine ganz spezielle Besetzung!

Das passt gut zu dem Buch von Anais Nin, das ich gerade lese — seit ungefähr einem Jahr bin ich dran! (Es kommen halt immer wieder andere Bücher dazwischen.) Aber vor ein paar Tagen las ich wieder ein paar Seiten, und genau an dieser Stelle erzählte sie wie wichtig es ist, sich mit anderen auszutauschen. In der Isolation, kommt man nur so weit. Durch die Interaktion mit anderen, lernt man selber viel dazu, und die anderen bekommen ebenfalls neue Impulse.

Sie spricht auch von Träumen, und deren Rolle als Wegweiser — egal, ob es Wach- oder Schlafträume sind. In welcher Form auch immer, Fetzen aus dem Unbewussten bzw. aus dem Universum drängen sich auf die Oberfläche, und geben uns die Möglichkeit, etwas daraus zu machen. Oder sie geben uns nützliche Hinweise, wie wir weitermachen können.

Na ja, so schwirren die Gedanken in meinem Kopf herum an diesem kalten, verregneten Ostermontag. Jetzt geht es darum, mich auf Besuch aus Wien vorzubereiten, und dann auf eine neue Arbeitswoche einzustimmen. Ich wollte fast sagen: „auf die Rückkehr zur Realität einstimmen“ aber das lasse ich lieber, denn so eindeutig ist sie nicht. Das ist eher eine Einstellungssache, sehr stimmungsabhängig, und da ich jetzt Hunger habe, koche ich lieber etwas zum Mittag als mich damit auseinander zu setzen.

Frohe Ostern!

Es fing schon gut an: vorgestern um Mitternacht. Nach einem unterhaltsamen Abend fuhr ich nach Hause. Normalerweise habe ich zwei Co-Piloten dabei, deren Zuhause auf dem Weg liegt, aber gestern nicht. Prompt habe ich mich verfahren! (Ich verrate lieber nicht, wie oft ich den Weg schon gefahren bin.)

Irgendwie aufgedreht, blieb der Schlaf eher fern — bis in den frühen Morgenstunden. Das hatte eine unmittelbare Wirkung auf das Aufstehverhalten. In der Früh verließ ich die Wohnung 10 Minuten zu spät und prompt war mehr Verkehr als sonst — also konnte ich die Zeit nicht wieder gut machen. Bei der Arbeit dauerte es länger als geplant, doch war noch genügend Zeit, um pünktlich zum Arzttermin zu fahren. Doch dann merkte ich, dass der Tank fast leer war. Es wäre gerade noch gegangen, aber ich wusste nicht genau wo die Ordination war — und fuhr ein paar Mal vorbei. (Ich sage lieber nicht, dass die Ordination gleich um die Ecke von meiner Wohnung liegt.) Zum Glück kam ich noch dran. Etwas verspätet, fuhr ich wieder zum nächsten Termin — und war sogar eine Minute früher dort. Danach wieder ein Termin und wieder viel Verkehr, aber ich kam pünktlich an — zur ersten Bandprobe für die neue CD. Und das war das Schönste vom ganzen Tag. Die lief ganz gut.

Heute vormittag war die zweite Probe. Die war noch besser! Ich freue mich riesig, mit den anderen zu arbeiten — und bin wirklich gespannt auf die neue CD. Danach ging ich mit einem Kollegen etwas essen. Es war richtig gemütlich — wie in alten Zeiten in Wien. Samstags bin ich oft zum Naschmarkt gegangen, erledigte den Wochenendeinkauf und  kehrte dann irgendwo ein. Die Nachmittage waren gemütlich, zeitlos. Oft wurde aus dem Nachmittag ein Abend, aus dem Kaffee ein Glas Wein. Heute überkam mich diese Stimmung und ich hatte keine Lust, nach Hause zu gehen.

Nach dem Essen habe ich noch geschwind den Schlüssel für den Proberaum den obengenannten Co-Piloten vorbeigebracht.  Die Einladung zum Kaffee nahm ich gerne an — und fuhr erst spätabends (nach „einem“ Glas Wein und einem guten Abendessen) nach Hause. Siehe da, mein Wunsch ging in Erfüllung! Solche unerwarteten Wendungen machen das Leben noch schöner. Und … das weniger Schöne wird dadurch erträglich(er).

Und sonst? Meine Karte für das Bob Dylan Konzert am 19. Juni habe ich schon in der Hand.

Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Es hätte genug gegeben, zu berichten, aber mir war nicht danach. Viel ist passiert seit Dreamwings. Das Lied begleitet mich im Alltag. „A thousand tiny steps will bring the change we need…“ Als ich diese Zeile schrieb, ahnte ich nicht, dass ich bald einige hundert kleine Schritte hinter mich bringen würde.

Aber so ist es oft mit meinen Liedern. Ich schreibe sie aus einer inspirierten Laune heraus, und verstehe sie erst nach einiger Zeit bzw. der Text bleibt gleich aber die Bedeutung wandelt sich mit mir. Merkwürdig.

Inzwischen habe ich mit einer 3-jährigen Ausbildung begonnen, die meiner nicht-musikalischen Karriere förden soll. Ja, so ist es. Mit dem zarten Alter von 47 Jahren habe ich plötzlich konkrete Ideen, was ich machen möchte, wenn ich mal erwachsen bin! Die Ausbildung schenkt mir eine spannende Ergänzung zum alltäglichen Leben.

Vor einem halben Jahr bin ich zurück in die „Stadt“ gezogen. Das war eine schwierige Entscheidung. Aber wenn eine Entscheidung sehr leicht ist, dann bewegt sie mich auch nicht besonders. Diese war recht wirksam!

Seit einigen Monaten, arbeite ich an die Lieder für eine neue CD. Es sind schon fast alle geschrieben, jetzt geht es um die kleinen, feinen Details. In Februar möchte ich wieder ins Studio gehen. Warum Februar? Na ja, das Ton Studio ist recht hoch gelegen, also hoffe ich, dass bis dahin nicht mehr viel Schnee liegt.

Abgesehen vom Schnee, ich arbeite noch an Stimme und Gitarre. Sie sollen sich auch weiter entwickeln — nicht nur ich! Das ist der rote Faden in meinem Leben — die Weiterentwicklung. Nein, ich gebe zu, die schnellste bin ich nicht. Aber beständig. Langsam aber sicher erreiche ich meine Ziele.

Es ist ein endloser Prozess. Denn, wie Hermann Hesse einst sagte: Ein erreichtes Ziel ist kein Ziel mehr. Also, dran bleiben!