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Montag, 2. Juli
Tachles
Karmeliterplatz 1
1020 Wien

Dienstag, 3. Juli
Sargfabrik
Goldschlagstrasse 169
1140 Wien

Donnerstag, 5. Juli
Alte Welt
Hauptplatz 4
4020 Linz

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: freie Spende

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Oops! Mir ist gerade aufgefallen, dass die Ankündigung fehlt! Die überfällige CD Präsentation von „On My Own“ findet doch noch statt! Aus beruflichen und sonstigen Gründen war es bisher nicht möglich, d.h. es hat sich um ein Jahr verschoben.

Also, am Freitag, den 11. November um 20:00 wird die CD mit Band im TiK präsentiert. (www.tik.co.at) Ich empfehle euch, den Programm anzusehen — im TiK werden ein paar spannende Events vorher stattfinden!

Gestern habe ich die neue CD geholt und morgen geht es los nach Wien. Ich freue mich sehr auf den Auftriff (CD Präsentation) im Tachles. Nach so einer intensiven Zeit wird es gut tun, alte Freunde zu treffen, Wien zu sehen. Hmm… Entspannung wird eher nicht passieren, aber es wird trotzdem gut tun.

Samstag, 18. September, Tachles, Karmeliterplatz 1, 1020 Wien, 20 Uhr, freie Spende.

Das letzte Konzert in Wien ist schon eine Weile her. Also ist es höchste Zeit, etwas zu organisieren. Da ich gerne meinen Geburtstag im Freundeskreis feiere, wird das nächste Konzert am Samstag, den 18. September im Tachles stattfinden! Natürlich um 20 Uhr — pünktlich wie immer!

Es wird viel zu Feiern geben — eine neue CD und zwei neue Bücher, die entsprechend präsentiert werden. Diesmal bringe ich Unterstützung mit — eine zweite Gitarre (oder Bass, das wird noch entschieden) und Klavierbegleitung.

Wie immer: bitte keine Geschenke! Alleine eure Anwesenheit gibt mir die größte Freude! Vielen Dank! Ich freue mich sehr!

Werte Gäste und die, die es noch werden könnten!

Die erste Hälfte der Österreich-Tournee ist abgeschlossen. (Es gibt zwei Termine heuer!) Es war ein spannendes und zugleich etwas anstrengendes Wochenende — aber durchaus schön! Obwohl ich so viele Verabredungen wie möglich hatte, war die Zeit zu kurz. Hoffentlich gibt es bald wieder einen Besuch!

Während der Fahrt dorthin gab es Regen, Schnee, Sonnenschein und etwas, was mich fast an Hagel erinnerte. In Wien war gerade Regenpause als ich ankam. Nach mehrmaligem Herumkreisen fand ich einen Parkplatz vor der Tür. Ich gab den Koffer und die Gitarre ins Zimmer und ging dann los zur ersten Verabredung: Mittagessen im 7. Bezirk. Kaum saß ich in der Straßenbahn, kam ein Gewitter auf. Es blitzte und donnerte so laut, ich fürchtete mich ein Bisserl. Nicht notwendig.

Nach einem wunderbaren Essen in Vegetasia gingen wir spazieren — und ich zeigte ihr das Café Jelinek, wo ich früher immer gelernt habe, während die Babysitterin auf die Kinder aufpasste. Es ist ein wunderbares Kaffee. Früher hing ein Schild an der Wand: „Wer es eilig hat, wird nicht bedient.“ Damals war es nicht so voll wie an diesem Freitag Nachmittag, aber wir fanden einen Tisch.

Danach verabschiedeten wir uns. Da ich um die Ecke war und die Telefonnummer nicht hatte (neues Handy,  einige alten Telefonnummer verloren!), ging ich einfach zum alten Wohnhaus in der Apollogasse. Meine Nachbarin war zuhause. Wir tranken eine Tasse Tee und im Schnellverfahren schafften wir es, in 30 Minuten das Wichtigste zu erzählen. Sie waren gerade im Aufbruch, da sie übers Wochenende wegfahren wollten.

So ging ich ein paar Türen weiter und klingelte bei unserem Hauskünstler an. Damals (vor der Renovierung) hatte er wunderbare Wandmalereien an die Außenwände zu den Pawlatschen gemalt. Er erzählte mir das Neueste und zeigte mir ein paar Amy Winehause Aufnahmen, die ihm besonders gefallen.

Es freut mich sehr, nach so vielen Jahren noch immer bei den ehemaligen Nachbarn einfach vorbei schauen zu können. Und wir unterhalten uns wie immer, als wäre nicht so viel Zeit verstrichen.

Am Abend traf ich noch eine Freundin beim Thai Restaurant am Nussdorferplatz. Wir tranken zwei Achterl Wein und redeten viel, aber gegen 11 Uhr überwältigte uns das Gähnen. Zeit zum Schlafen.

Am nächsten Morgen ging es weiter: Brunch mit zwei Freundinnen bei The Roast am Lichteinwerder Platz. Das ist ein Bagel Restaurant. Ich liebe Bagels! (Runde Brötchen.) Wenn ich in New York bin, esse ich fast jeden Tag einen Bagel zum Frühstück. Yum! Tja, wir feierten das Treffen mit etwas Prosecco und… hatten viel zu erzählen.

Am Nachmittag noch Kaffee und Kuchen bei den ehemaligen Nachbarn in Nussdorf. Auch dort fühle ich mich wie zu Hause. So viele wunderbare Freunde! So viele Geschichten! So wenig Zeit! Und dann war es schon Zeit, zurück in meine für 3 Tage gemietete Wohnung zu gehen und meine sieben Sachen für das Konzert zu packen.

Zum Konzert: Es fand im Tachles statt. Ich bedanke mich wieder beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen! Einige Gäste waren schon länger nicht dabei, also freute es mich umso mehr, sie endlich wieder zu sehen. Die erste Hälfte war fehlerfrei. Während der zweiten Hälfte kam schon die Vorfreude auf ein Achterl Blauburgunder und die anschließende Unterhaltung hoch und bewirkte, dass ich einige Zeilen vergaß.  Es tut mir Leid!

Auch diesmal waren neue Gäste dabei, die äußert positive Rückmeldungen von sich gaben. Das freut mich sehr. Vielen Dank! Ich bin immer froh, neue Gesichter zu sehen! Ihr dürft immer Freunde und Bekannte mitbringen!

Jemand erzählte mir, er hatte wieder das Bild vor sich, wie ich das aller erste Mal dort gespielt hatte — beim „Floorspot“ Abend, 3 Lieder ohne Verstärkung. Damals hat man mich nicht bis ganz hinten gehört. Er meinte, es hat sich schon sehr viel getan seit damals — zum Besseren. Ich kann mich noch gut an den Abend erinnern — ein netter junger Mann leihte mir sein Stimmgerät und zeigte mir noch, wie es funktioniert. Wie peinlich! Aber wie soll ich mich auskennen wenn ich mich nicht auskenne? Jetzt kenne ich mich aus!

Besonderen Dank gilt den treuen Seelen, die mir bis 2 Uhr Früh Gesellschaft leisteten. Es lohnte sich, dass ich ohne Auto unterwegs war! Am nächsten Tag beim Brunch waren wir etwas daneben — aber geteiltes Leid ist bekanntlich halb so schlimm.

Nach einem 4-stündigem Brunch waren wir einigermaßen satt und machten uns auf dem Weg nach Hause. Meine Füße entschieden sich doch für das Museumsquartier. Ich besuchte das Leopold Museum. Es war sehr nett. Nachher wollte ich zurück in die Wohnung fahren, da gingen die Füße schon wieder anders. Ich wanderte durch die Straßen und genoß die Erinnerungen, die auftauchten. In 18 Jahren sammeln sich doch einige an — und Straßen, Geschäfte, Lokale, Bezirke wirken wie gedrückte Knöpfe, die sie hochrufen.

Und schon stand ich vor dem Kleinen Café am Franziskanerplatz. Wie viele Abende ich dort verbrachte! Aus einem mir unbekannten Grund (Tequila? Martini Bianco? Bier?) fanden dort immer die langen und ernsten Diskussionen statt. Ab und zu kam der Pächter (Hanno Pöschl) vorbei und spendierte eine Runde. Einmal schimpfte er und meinte, wir sollten nicht so ernst schauen! Das Leben ist doch schön!

Zuerst traute ich mich kaum, hinein zu gehen. Inzwischen sitzen andere Stammgäste dort. Stattdessen suchte ich Zuflucht in der Kirche vis-a-vis. Aber dort fand gerade eine Messe statt. Anstatt Kerzen anzuzünden, gab ich dem Bettler die Münze und ging wieder zurück ins Café.

Ich bestellte ein Martini Bianco, ganz sicher, dass ich ihn genießen würde — Entspannung pur und ohne ernste Gespräche (nicht einmal Selbstgespräche!). Ich holte eine Zeitung und bemühte mich, das Kinoprogramm zu studieren. Leider ist das Licht dort etwas schwach und — na ja, ihr wisst schon. Ich wollte eh nicht wirklich ins Kino gehen. Die Lesebrille in der Handtasche gilt noch als Dekor. Ich wollte sie noch nicht einweihen. Doch nicht im Kleinen Café!

Danach besuchte ich eine Freundin, die leider nicht zum Konzert kommen konnte. Ich wollte nur bis 10 Uhr Nachts bleiben, aber als ich erfuhr, dass sie am nächsten Tag frei hatte… wurde es etwas später. Es war ein wunderbarer Absturz. Um 3 Uhr war ich wieder in meiner „Wohnung“. Vor lauter Freude war ich um 7 Uhr in der Früh fit und fuhr los nach Linz — zum gemütlichen Frühstück mit einer anderen Freundin. Nach zwei Pausen und natürlich mit den Toten Hosen als Unterstützung („Reich und Sexy II“ ist eine ausgezeichnete Road-Trip CD), kam ich frisch und munter in Nüziders an.

Ich danke Euch! Für die Freundschaft, die Unterstützung, und dafür, dass ihr da seid!

P.S. Heuer bat ich jemanden, die Spenden einzusammeln, da ich letztes Jahr vor lauter Aufregung komplett vergessen hatte. Sie bastelte einen Spenden-Box und sammelte fleißig. Vielen Dank! Es hat für die Saalmiete und sogar für die Taxifahrt danach gereicht!