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Even when you know you’re just walking in circles

the wind can suddenly change.

Even when the path is perfectly familiar

every step can bring a new range.

It’s warmer today and the wind is mild,

a faint hint of spring, you secretly smiled.

At number 9 you stifled a shout,

in the 15th round a bird cried out.

Number 18 is outright different and strange

as it becomes clear that your path must change.

Leave Buddha in the middle and go back down the hill,

stopping now and then for a moment that is still.

Free of noise or any interference,

you treasure the waves of subtle clearance.

As troubled thoughts dissolve

and once again you resolve

to let go and proceed

just to follow your feet

and accept that fate does evolve.

Gestern war ich irgendwie unschlüssig. Schon die ganze Woche war ich halb krank — fit genug zu arbeiten (?) aber körperlich eher niedergeschlagen. Freitag las ich „Der kleine Prinz“ und genoss die Ruhe. Aber gestern kam Unruhe auf. Also zog ich wieder einmal eine Göttinnen Karte um eine Antwort auf die Frage „Was soll ich heute tun?“ zu bekommen. Die Antwort: Sulis. „Verbringe Zeit am Wasser — am See, Fluss oder Meer–, um deine Batterien aufzuladen.“

Alles klar. Ich fuhr mit dem Zug nach Bregenz und skatete eine Runde am Ufer entlang. Als ich wieder Richtung Bahnhof rollte, hörte ich Gesang und Gitarre und machte Pause auf einer Bank nebenan. Ich hörte zu und genoss die wunderschöne Aussicht aufs Wasser.

Kurze Zeit danach setzte sich jemand zu mir. Er gehörte zu der Musik und fragte mich, ob ich an Gott glaube. Der hat die Richtige gefragt! 😉 Wir hatten eine nette Unterhaltung, da ich nicht abgeneight war. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie sich die göttliche Kraft bei anderen Menschen bemerkbar macht und entfaltet.

Danach skatete ich weiter zum Bahnhof, da ich auf den Zug musste. Als ich das Gespräch reflektierte, spürte ich doch einen Hauch Unmut.  Der Austausch ist ganz nett, sollte aber auf Freiwilligkeit basieren. Ich meine, es ist auch wichtig, die Zustimmung zu holen und darauf zu achten, dass ich den anderen nicht überfahre mit meiner Botschaft, sondern wirklich ins Gespräch komme. Na ja, jeder hat halt ein unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis sich mitzuteilen. Ich kenne das auch von mir. Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann es auch vorkommen, dass jemand darauf wartet bis ich Luft hole, damit sie auch zu Wort kommen! 😉

An diesem schönen Sonntag wünsche ich mir beidseitige Achtsamkeit in Begegnung.

In letzter Zeit höre ich immer wieder Elvis Presley — und sehe so gerne die alten Videos von ihm auf youtube an. Die heutige Überschrift kommt von einem solchen wunderbaren Lied. Seufz! Ein Kerl zum Verlieben! Ach, schon wieder abgelenkt!

Meistens räume ich meine Wohnung auf wenn ich lernen sollte. Aber heute kommt mir etwas anderes entgegen. Ich wollte „eigentlich“ nur kurz die Neuigkeiten des Tages überfliegen und dann sah ich: Poly Styrene ist gestorben. Ihren Namen hatte ich schon irgendwann gehört, aber ich wusste gar nichts von ihr.

Nach kurzer Suche wurde ich schon fündig. Eine starke Frau! Von Liedern wie „Oh Bondage! Up yours!“, „Germ Free Adolescence“, „the day the world turned dayglo“, „Identity (is the crisis can’t you see)“ von ihren frühen Jahren zu der erst im März erschienene CD „Generation Indigo“, da staunte und bewunderte ich nur noch! Ihre Klarheit, ihre Ausstrahlung — wow! (und damit meine ich nicht World of Warcraft)

Dann entdeckte ich noch „Black Christmas“ und „Shades“ und von dort ging es los. In der Seitenspalte ließ ich mich von anderen Vorschlägen führen. So hörte ich „Will you still love me tomorrow“ von Velvet Underground’s Maureen Tucker. Das war einmal ein Lieblingslied von mir, also musste ich dem nächsten Vorschlag nachgehen: die Version von Amy Winehouse. Und danach gleich die Version, mit der ich aufgewachsen bin, von The Shirelles. Natürlich erschien in der Spalte sofort „Be my Baby“ von The Ronettes. Das hat Patti Smith auch einige Male live gecovert.

Tja und jetzt sollte ich lernen, aber hörte noch einmal bei Poly Styrene (X Ray Specs) rein und dachte: Das erinnert mich ein bisschen an die Psychedelic Furs. Also bin ich bei ihnen gelandet und habe eine Playliste ausgewählt.

Inzwischen höre ich „Starman“ von David Bowie. Es fasziniert mich immer wieder, wie die Musik und Erinnerungen so eng verbunden gespeichert sind. Das katapultiert mich zurück nach 1981 — da hörte ich tageweise nur Bowie und hatte meine erste eigene Wohnung. Zu der Zeit sah ich David Bowie als er auf Broadway in „Elephant Man“ spielte. Das ist eine Ewigkeit her!

Während ich schrieb, ging es weiter. Ich bin jetzt bei The Clash „London Calling“ gelandet. Aber jetzt ist Schluss mit Lustig: Work is calling! An die Arbeit! 😦

Ja, ja, das kennt ihr schon. Das sagte doch der Kerl, von dem der Spruch an meiner Küchentür stammt: „Ordnung ist der erste Schritt in ein neuerliches Chaos.“ (Bertie Onestone.) Am Samstag habe ich sogar die Fenster geputzt! Also kann das nächste Chaos kommen. (Natürlich hat es prompt in der Nacht geregnet und Spuren hinterlassen!)

Aber eigentlich geht es mir um ganz etwas anderes. Nach der samstäglichen Putzattacke — mitten am hell-lichten Tag!!! — war ich auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Nein, nicht weil ich geputzt habe! Die Einladung hatte ich schon ein paar Tage vorher erhalten. Komisch, ich bin um halb fünf los gefahren — und war um vier Uhr wieder zuhause. Wie geht das? Hat jemand die Uhr zurück gedreht? 😉

Ein Freund von früher feierte seinen 50. Geburtstag. (Ich formuliere es so, damit ich nicht „alter“ Freund schreiben muss.) Das Merkwürdige dabei … als ich mit 17 Jahren als Austauschschülerin das erste Mal in Österreich war, entdeckte ich eine für mich ganz neue Welt. Ich lernte Leute kennen, mit denen ich recht viel Spaß hatte und auch eine große Portion Blödsinn umsetzen durfte.

Es war nur ein Jahr, aber was für ein Jahr! Manche Freundschaften sind geblieben — obwohl wir uns nicht so oft sehen. Aber die Verbindung ist da. Heute ist mir eingefallen, gut 30 Jahre später, dass jene Zeit im Ausland auch meine Jugend war. Bis heute eben war es für mich selbstverständlich, dass meine Jugend in Amerika war. Stimmt nicht.

An dieser Stelle tritt die Relativität ein. In dem Jahr habe ich so viel erlebt, dass es mir irgendwie länger vorkommt als nur ein Jährchen. Mir sind viele Erinnerungen geblieben. Okay, ich schummle leicht — es gab Briefe und drei Jahre später einen Besuch im Sommer. Da ist auch viel passiert. Dennoch, das Schuljahr 1979/80 erinnert mich an einen Spruch, den wir in Latein gelernt haben: “Non scholae, sed vitam discimus!“ (Nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir.) Das hat sich in dem Jahr bewahrheitet.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin dankbar. Dankbar für Freunde und Freundinnen, Erlebnisse, Erkenntnisse und alle hochs und tiefs, die bisher meine verrückte Achterbahnfahrt des Lebens so bunt mach(t)en. Und dankbar, dass ich auch hier in meiner zweiten Heimat Jugendfreunde habe, mit denen ich zurückblicken und lachen — aber auch ernsthaft und vertraut diskutieren kann. Bei solchen Gedanken, ist das doch-immer-bzw.-hin-und-wieder-zwischen-durch-auftretende Heimweh verschwindend klein. Danke! 🙂

Heute vor 18 Jahren war ich 9 Tage über den Geburtstermin. An dem Tag hatten wir die neurenovierte Wohnung beziehen dürfen. Ich war auf allen Vieren dran, den Boden zu putzen. Ein Nachbar kam vorbei und meinte: „Passen Sie auf. Es könnte durch die Anstrengung losgehen.“ Ich lachte. Das war meine Absicht.

Am Abend gingen wir in die Pizzeria um die Ecke. Kaum hatten wir gegessen und waren wieder zuhause, ging es los. In der Klinik erfuhr ich, dass ich die dritte war, die vorher eine Pizza gegessen hatte. Ob ihre Kinder auch so gerne Pizza essen wie meine Tochter? Knapp 19 schmerzvolle Stunden später („Nein, ich will kein Schmerzmittel! Es dauert bestimmt nicht so lang und ich will meine Tochter bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung begrüßen!“), zu Halloween, machte meine Tochter ihren ersten dramatischen Auftritt.

Inzwischen gab es viel Drama, schöne Zeiten, Verzweiflung, Sorge, Freude… alles, was dazu gehört. Ich kann es kaum glauben. Es ist, als wäre es erst gestern gewesen — und doch eine Ewigkeit her.

Bittersüß ist die Freude. Mein kleines Mädchen ist eine junge Frau. Sie geht ihren Weg.

Unglaublich, das Konzert ist schon fast zwei Wochen her! Strenge Tage, kurze Nächte — genauso stelle ich mir das Leben als Musikerin vor. Ich habe fast eine ganze Woche gebraucht, um wieder zum Alltag zurück zu kehren.

Donnerstagabend war die erste Bandprobe. Ich war ziemlich erledigt, da ich gerade 7 Stunden mit dem Auto nach Wien gefahren bin. Aber wir schafften es, fast alle Lieder durchzuspielen. Am Freitag probte ich untertags mit meinem Gitarristen, und am Abend war die nächste Probe. Da ging es schon viel besser!

Aufgeregt optimistisch fuhren wir dann Samstag am späteren Nachmittag ins Tachles. Ich war froh, musik-technisch-begabte Menschen um mich zu haben. Sie kümmerten sich um den Aufbau. Es lief ziemlich glatt. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die fast Probleme werden konnten, aber ich hielt mich daraus und hatte festes Vertrauen: Mein Techniker wird es schaffen! Hat er auch.

Das Konzert selbst lief sehr zufriedenstellend. Nachher wusste ich sofort, was ich nächstes Mal anders/besser machen würde — aber das ist ganz typisch bei mir. Es war wirklich okay. Die Stimmung war wunderbar und das Publikum sehr wohlwollend.

Obwohl ich es besser wusste, war ich trotzdem aufgeregt/nervös. Wir fingen gut an — ziemlich pünktlich sogar! Lustigerweise gab es mitten im Set ein Lied, bei dem drei von uns die falschen Noten spielten. Der Perkussionist spielte tapfer weiter — wir auch — und irgendwie klappte es dann doch.  Bei der Zugabe habe ich eine ganz wichtige Strophe ausgelassen — war wieder mal abgelenkt durch die Vorfreude auf ein Glass Blauburgunder. Kein Problem. Wir spielten es doch noch fertig.

Ganz zum Ende vom Konzert, kam der Lokalbesitzer auf die Bühne, bat das Publikum mitzusingen, und spielte „Happy Birthday“ am Klavier. Das war eine schöne Überraschung!

Tja, es war ein schöner Abend, ist recht spät geworden, und am nächsten Tag war ich leicht blau. Halb so schlimm. Ich besuchte ein paar Freundinnen und war bis am Abend wieder halbwegs fit.

Inzwischen sind einige positive Rückmeldungen gekommen: was Konzert und CD betrifft. Das freut mich sehr. Wieder mal einen Schritt des Lebensweges gegangen. Und es geht weiter!

Die ersten zwei Tage im Tonstudio — mit Band– sind sehr zufriedenstellend über die Bühne gegangen. Nach so vielen Jahren im Alleingang, ist es erfreulich und erfrischend, mit anderen zusammen zu arbeiten. Und es sind natürlich nicht beliebige „anderen“ die ich meine, sondern eine ganz spezielle Besetzung!

Das passt gut zu dem Buch von Anais Nin, das ich gerade lese — seit ungefähr einem Jahr bin ich dran! (Es kommen halt immer wieder andere Bücher dazwischen.) Aber vor ein paar Tagen las ich wieder ein paar Seiten, und genau an dieser Stelle erzählte sie wie wichtig es ist, sich mit anderen auszutauschen. In der Isolation, kommt man nur so weit. Durch die Interaktion mit anderen, lernt man selber viel dazu, und die anderen bekommen ebenfalls neue Impulse.

Sie spricht auch von Träumen, und deren Rolle als Wegweiser — egal, ob es Wach- oder Schlafträume sind. In welcher Form auch immer, Fetzen aus dem Unbewussten bzw. aus dem Universum drängen sich auf die Oberfläche, und geben uns die Möglichkeit, etwas daraus zu machen. Oder sie geben uns nützliche Hinweise, wie wir weitermachen können.

Na ja, so schwirren die Gedanken in meinem Kopf herum an diesem kalten, verregneten Ostermontag. Jetzt geht es darum, mich auf Besuch aus Wien vorzubereiten, und dann auf eine neue Arbeitswoche einzustimmen. Ich wollte fast sagen: „auf die Rückkehr zur Realität einstimmen“ aber das lasse ich lieber, denn so eindeutig ist sie nicht. Das ist eher eine Einstellungssache, sehr stimmungsabhängig, und da ich jetzt Hunger habe, koche ich lieber etwas zum Mittag als mich damit auseinander zu setzen.

Frohe Ostern!

Es fing schon gut an: vorgestern um Mitternacht. Nach einem unterhaltsamen Abend fuhr ich nach Hause. Normalerweise habe ich zwei Co-Piloten dabei, deren Zuhause auf dem Weg liegt, aber gestern nicht. Prompt habe ich mich verfahren! (Ich verrate lieber nicht, wie oft ich den Weg schon gefahren bin.)

Irgendwie aufgedreht, blieb der Schlaf eher fern — bis in den frühen Morgenstunden. Das hatte eine unmittelbare Wirkung auf das Aufstehverhalten. In der Früh verließ ich die Wohnung 10 Minuten zu spät und prompt war mehr Verkehr als sonst — also konnte ich die Zeit nicht wieder gut machen. Bei der Arbeit dauerte es länger als geplant, doch war noch genügend Zeit, um pünktlich zum Arzttermin zu fahren. Doch dann merkte ich, dass der Tank fast leer war. Es wäre gerade noch gegangen, aber ich wusste nicht genau wo die Ordination war — und fuhr ein paar Mal vorbei. (Ich sage lieber nicht, dass die Ordination gleich um die Ecke von meiner Wohnung liegt.) Zum Glück kam ich noch dran. Etwas verspätet, fuhr ich wieder zum nächsten Termin — und war sogar eine Minute früher dort. Danach wieder ein Termin und wieder viel Verkehr, aber ich kam pünktlich an — zur ersten Bandprobe für die neue CD. Und das war das Schönste vom ganzen Tag. Die lief ganz gut.

Heute vormittag war die zweite Probe. Die war noch besser! Ich freue mich riesig, mit den anderen zu arbeiten — und bin wirklich gespannt auf die neue CD. Danach ging ich mit einem Kollegen etwas essen. Es war richtig gemütlich — wie in alten Zeiten in Wien. Samstags bin ich oft zum Naschmarkt gegangen, erledigte den Wochenendeinkauf und  kehrte dann irgendwo ein. Die Nachmittage waren gemütlich, zeitlos. Oft wurde aus dem Nachmittag ein Abend, aus dem Kaffee ein Glas Wein. Heute überkam mich diese Stimmung und ich hatte keine Lust, nach Hause zu gehen.

Nach dem Essen habe ich noch geschwind den Schlüssel für den Proberaum den obengenannten Co-Piloten vorbeigebracht.  Die Einladung zum Kaffee nahm ich gerne an — und fuhr erst spätabends (nach „einem“ Glas Wein und einem guten Abendessen) nach Hause. Siehe da, mein Wunsch ging in Erfüllung! Solche unerwarteten Wendungen machen das Leben noch schöner. Und … das weniger Schöne wird dadurch erträglich(er).

Und sonst? Meine Karte für das Bob Dylan Konzert am 19. Juni habe ich schon in der Hand.

Gestern Abend habe ich einen sehr empfehlenswerten Film angeschaut: Séraphine. Es ist die wahre Geschichte einer Malerin, die Jahrelang als Putzfrau geschuftet hat, um nachts bei Kerzenschein in Trance zu malen. Sie hat es sich selber beigebracht — als Antwort auf eine göttliche Berufung, und wird zu den „naiven“ MalerInnen gezählt. Wie der Zufall so spielt, wurde sie von einem Kunsthändler entdeckt, der sie mit etwas Verzögerung (wegen dem I. Weltkrieg und dann der Wirtschaftskrise) groß herausbrachte. Leider hat sie das nicht mehr mitbekommen, denn sie verbrachte die letzten Jahre ihres Lebens in einer geschlossenen Nervenheilanstalt. Der große Erfolg (Ausstellungen in Paris, Zürich & New York) kam nur wenige Jahre nach ihrem Tod.

Tja, ich denke, es ist einfach wichtig, der inneren Stimme zu folgen — egal wie die Geschichte ausgeht. Solche Geschichten sind beeindrückend und ernüchternd zugleich. Diese passt momentan gut zur Stimmung.

Heute habe ich gelesen, dass der Mars seit Jahresbeginn — aber nur noch bis inklusive Morgen — rückläufig ist. Was bedeutet das? Na ja, es ist momentan ein bisschen mühsam. Dinge gehen nicht so leicht von der Hand. Es erfordert vielleicht eine neuerliche Prüfung der Lebenssituation, Handlungsstrategien müssen überarbeitet bzw. neu entwickelt werden, und alte Konflikte flammen wieder auf bzw. ungelöste Konflikte machen sich bemerkbar. Ab dem 11. März ist diese Phase vorbei. Ach, bin ich beruhigt! Dann geht es wieder vorwärts! Nein, ich richte mich nicht nach den Sternen, aber jede unterstützende, beruhigende Erklärung ist willkommen! Besonders wenn es darum geht, durchzuhalten! 🙂

Tja, momentan bewegt sich alles im unsichtbaren Bereich — in der Erde, in den Bäumen, und in mir. Es stehen ein paar große Projekte kurz vor der Realisierung, und es kribbelt. Ziemlich heftig sogar. Es geht überhaupt nicht darum, abzuwarten, sondern dran zu bleiben. Die Vorarbeit ist noch nicht erledigt. Ich fange gerne neue Projekte an, aber wenn sie länger dauern, wird es mühsam — vor allem wenn mehrere Dinge gleichzeitig in Arbeit sind und noch nichts zu sehen ist. Da steigt die Spannung.

Die schwungvolle Zeit voller Energie und sprudelnder Erkenntnisse ist vorbei — zumindest vorübergehend. Durchhaltevermögen ist gefragt. Ich versuche innerlich (und in meinem Leben) etwas Ordnung zu schaffen. Auch wenn ich noch so spontan und chaotisch bin, etwas Struktur tut gut. Das obige Bild hängt an meiner Küchentür um mich an die Wellenhaftigkeit des Daseins zu erinnern. Aber alles im Maß. Zu viel des Guten — aus des Chaos — ist nicht unbedingt förderlich.

Zwischendurch sind eine Pause und etwas Ablenkung wohltuend. Samstag war ich mit einer Freundin bei der CD Präsentation von den Sofa Surfers. Kann ich sehr empfehlen! Es tut gut, die Eindrücke, Texte und Klänge aufzunehmen, die Augen zu schließen und zu spüren, wie der Sound den Körper durchflutet. Wunderbar! 

Aber zurück zum Alltag. Ja, ja, ich weiß: „Der Weg ist das Ziel.“ Das sage ich doch jedem, der mir zuhört. 🙂 Ich weiß auch, wenn die Projekte vorbei sind, kommen schon die nächsten. Dennoch freue ich mich darauf, wieder etwas abhacken zu können!

Bevor es blüht und grünt in Frühling, muss einiges passieren. Und so ist es bei mir. In einem Monat, sieht alles ganz anders aus! Gestern habe ich eine ganze Menge Schneeglöckchen gesehen! Und letzte Woche im Tierpark habe ich zum ersten Mal die Waschbären zur Gesicht bekommen. Sonst pennen sie nur in ihrem Häuschen, aber letzte Woche lagen sie draußen auf einem Gestell — und einer blickte auf als ich vorbei ging. Es tut sich was! Dran bleiben!