You are currently browsing the tag archive for the ‘der Weg ist das Ziel’ tag.

I’m walking and singing

eating pancakes in bed

And I wonder as I listen

to the voices in my head

As they tell me of a journey that is yet to unwind

As I look out the window have I lost my mind?

It wasn’t mine to begin with

Just a treasure on loan

For the time that I wander

Before I finally head home

Have I used it, abused it

Or confused its last tone?

Stubbornly sought solitude

to feel so alone?

Feel like the dark blue wistful sky after sunset on a clear sunny day,

filled with wonder and joy as I view the strong sliver

of the new moon shining unintentionally. It’s just there.

Gestern war ich irgendwie unschlüssig. Schon die ganze Woche war ich halb krank — fit genug zu arbeiten (?) aber körperlich eher niedergeschlagen. Freitag las ich „Der kleine Prinz“ und genoss die Ruhe. Aber gestern kam Unruhe auf. Also zog ich wieder einmal eine Göttinnen Karte um eine Antwort auf die Frage „Was soll ich heute tun?“ zu bekommen. Die Antwort: Sulis. „Verbringe Zeit am Wasser — am See, Fluss oder Meer–, um deine Batterien aufzuladen.“

Alles klar. Ich fuhr mit dem Zug nach Bregenz und skatete eine Runde am Ufer entlang. Als ich wieder Richtung Bahnhof rollte, hörte ich Gesang und Gitarre und machte Pause auf einer Bank nebenan. Ich hörte zu und genoss die wunderschöne Aussicht aufs Wasser.

Kurze Zeit danach setzte sich jemand zu mir. Er gehörte zu der Musik und fragte mich, ob ich an Gott glaube. Der hat die Richtige gefragt! 😉 Wir hatten eine nette Unterhaltung, da ich nicht abgeneight war. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie sich die göttliche Kraft bei anderen Menschen bemerkbar macht und entfaltet.

Danach skatete ich weiter zum Bahnhof, da ich auf den Zug musste. Als ich das Gespräch reflektierte, spürte ich doch einen Hauch Unmut.  Der Austausch ist ganz nett, sollte aber auf Freiwilligkeit basieren. Ich meine, es ist auch wichtig, die Zustimmung zu holen und darauf zu achten, dass ich den anderen nicht überfahre mit meiner Botschaft, sondern wirklich ins Gespräch komme. Na ja, jeder hat halt ein unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis sich mitzuteilen. Ich kenne das auch von mir. Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann es auch vorkommen, dass jemand darauf wartet bis ich Luft hole, damit sie auch zu Wort kommen! 😉

An diesem schönen Sonntag wünsche ich mir beidseitige Achtsamkeit in Begegnung.

Der bisherige Host bzw. Gastgeber hat momentan andere Prioritäten. Damit der berühmt berüchtigte Singer Songwriter Abend im TiK Dornbirn weiter besteht, habe ich versprochen, ihn weiter zu führen. Da ich derzeit in Arbeit und Ausbildung ziemlich eingedeckt bin, war es keine leichte Entscheidung. Dafür spricht: Singer Songwriter bleibt im Programm! Persönlich hat es auch Vorteile. Es ergibt sich dadurch die Notwendigkeit, regelmäßig zu üben! Dagegen spricht: Ich habe keine Zeit! (schwache Ausrede)

So wie ich mich kenne, wenn ich viel Arbeit habe, neige ich dazu, Erholung und Spaß zu verschieben. Oft bleibt die Gitarre wochenweise vernachlässigt neben dem Bücherregal stehen. Im Vorbeigehen denke ich mir: „Jetzt bin ich sehr beschäftigt. Wenn ich dann mehr Zeit habe, dann …“ Keine gute Idee! Darüber habe ich schon einmal ein Lied geschrieben: „Waitin!“ Aber das Thema schleicht sich immer wieder hinein in mein Leben.

Also, ein für alle Mal (bis zum nächsten Mal): Es gehört beides dazu: Arbeit und Spaß! Mein Ziel ist und bleibt eine angenehme, wohltuende Ausgeglichenheit. Die Abende im TiK sind immer spannend. Man weiß nie vorher, was passieren wird, wer sich auf die Bühne traut, wer überhaupt auftauchen wird. Das tut meiner Seele gut — und es geht vielen ähnlich.

Wer sich interessiert, schau einfach vorbei! Der nächste Termin ist am 22. April, 20.00 bis 23.30. TiK ist in Dornbirn, Jahnstrasse 10. ( www.tik.co.at )  Instrumente sind vorhanden, Perfektion nicht erwünscht — wird aber in Ausnahmefällen toleriert! Schönen Tag noch!

Ich habe lange nichts von mir hören lassen. Es hätte genug gegeben, zu berichten, aber mir war nicht danach. Viel ist passiert seit Dreamwings. Das Lied begleitet mich im Alltag. „A thousand tiny steps will bring the change we need…“ Als ich diese Zeile schrieb, ahnte ich nicht, dass ich bald einige hundert kleine Schritte hinter mich bringen würde.

Aber so ist es oft mit meinen Liedern. Ich schreibe sie aus einer inspirierten Laune heraus, und verstehe sie erst nach einiger Zeit bzw. der Text bleibt gleich aber die Bedeutung wandelt sich mit mir. Merkwürdig.

Inzwischen habe ich mit einer 3-jährigen Ausbildung begonnen, die meiner nicht-musikalischen Karriere förden soll. Ja, so ist es. Mit dem zarten Alter von 47 Jahren habe ich plötzlich konkrete Ideen, was ich machen möchte, wenn ich mal erwachsen bin! Die Ausbildung schenkt mir eine spannende Ergänzung zum alltäglichen Leben.

Vor einem halben Jahr bin ich zurück in die „Stadt“ gezogen. Das war eine schwierige Entscheidung. Aber wenn eine Entscheidung sehr leicht ist, dann bewegt sie mich auch nicht besonders. Diese war recht wirksam!

Seit einigen Monaten, arbeite ich an die Lieder für eine neue CD. Es sind schon fast alle geschrieben, jetzt geht es um die kleinen, feinen Details. In Februar möchte ich wieder ins Studio gehen. Warum Februar? Na ja, das Ton Studio ist recht hoch gelegen, also hoffe ich, dass bis dahin nicht mehr viel Schnee liegt.

Abgesehen vom Schnee, ich arbeite noch an Stimme und Gitarre. Sie sollen sich auch weiter entwickeln — nicht nur ich! Das ist der rote Faden in meinem Leben — die Weiterentwicklung. Nein, ich gebe zu, die schnellste bin ich nicht. Aber beständig. Langsam aber sicher erreiche ich meine Ziele.

Es ist ein endloser Prozess. Denn, wie Hermann Hesse einst sagte: Ein erreichtes Ziel ist kein Ziel mehr. Also, dran bleiben!