Gestern war ich irgendwie unschlüssig. Schon die ganze Woche war ich halb krank — fit genug zu arbeiten (?) aber körperlich eher niedergeschlagen. Freitag las ich „Der kleine Prinz“ und genoss die Ruhe. Aber gestern kam Unruhe auf. Also zog ich wieder einmal eine Göttinnen Karte um eine Antwort auf die Frage „Was soll ich heute tun?“ zu bekommen. Die Antwort: Sulis. „Verbringe Zeit am Wasser — am See, Fluss oder Meer–, um deine Batterien aufzuladen.“

Alles klar. Ich fuhr mit dem Zug nach Bregenz und skatete eine Runde am Ufer entlang. Als ich wieder Richtung Bahnhof rollte, hörte ich Gesang und Gitarre und machte Pause auf einer Bank nebenan. Ich hörte zu und genoss die wunderschöne Aussicht aufs Wasser.

Kurze Zeit danach setzte sich jemand zu mir. Er gehörte zu der Musik und fragte mich, ob ich an Gott glaube. Der hat die Richtige gefragt! 😉 Wir hatten eine nette Unterhaltung, da ich nicht abgeneight war. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie sich die göttliche Kraft bei anderen Menschen bemerkbar macht und entfaltet.

Danach skatete ich weiter zum Bahnhof, da ich auf den Zug musste. Als ich das Gespräch reflektierte, spürte ich doch einen Hauch Unmut.  Der Austausch ist ganz nett, sollte aber auf Freiwilligkeit basieren. Ich meine, es ist auch wichtig, die Zustimmung zu holen und darauf zu achten, dass ich den anderen nicht überfahre mit meiner Botschaft, sondern wirklich ins Gespräch komme. Na ja, jeder hat halt ein unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis sich mitzuteilen. Ich kenne das auch von mir. Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann es auch vorkommen, dass jemand darauf wartet bis ich Luft hole, damit sie auch zu Wort kommen! 😉

An diesem schönen Sonntag wünsche ich mir beidseitige Achtsamkeit in Begegnung.

Das Wochenende ergab sich ganz anders als geplant. Anstatt gleich Freitag mit dem Nachtzug nach Wien zu fahren, damit ich zwei volle Tage mit Freundinnen verbringen könnte, war ich so geschlaucht, dass Ruhe angesagt war.

Sonntag hatte ich eine Mitfahrgelegenheit nach Wien — inklusive Übernachtung auf einer Luftmatratze im Büro. (Nicht vergessen: Der Dalai Lama hat gesagt, man sollte mindestens einmal im Jahr etwas ganz anderes tun!) Montag Früh fuhr ich dann los Richtung Innenstadt, noch ohne Plan. Das Museumsquartier wirkt wie ein Magnet, so landete ich auch dort. Zuerst Frühstück in der Sonne, dann eine multimediale (Bilder, Film, Ton, Plastik) Ausstellung „Never sleep with a strawberry in your mouth“ und anschließend bummeln auf der Mariahilferstraße.

Zum Mittag traf ich kurz zwei Freundinnen, was mich sehr freute, da wir uns schon länger nicht gesehen hatten. Sie waren zwar beim Geburtstagskonzert im September dabei, aber für ein richtiges Gespräch war der Rahmen nicht geeignet.

Spät dran, fuhr ich anschließend mit der U1 Richtung Kagran, wo ich eine Verabredung hatte. Inzwischen hatte jene Freundin die Zeit meiner Verspätung genützt und ihr zweites Fahrrad geholt. Wir radelten zur Donau und gönnten uns einen Sommerspritzer in einem netten Lokal am Ufer. Es war so schön! Knallblauer Himmel, ein leichter Wind damit es nicht zu heiß wird. Herrlich!

Und dann… war es höchste Zeit, ihr Geschenk zum 50. Geburtstag einzulosen! Obwohl die Strassenbahnlinien jetzt anders fahren, schafften wir es dennoch problemlos zum Burgtheater. Eigentlich zuerst zum Landtmann, wo wir mit ein paar anderen Freunden verabredet waren.

Ein gutes Essen, noch einen Spritzer und langsam merkten wir sie spürbare Aufregung die Luft füllte. Eine Freundin spazierte zufällig vorbei und blieb ein paar Minuten lang stehen. Sie hatte einen verlängerten Arbeitstag hinter sich und war auf dem Weg nach Hause.

Endlich war es so weit. Wir näherten uns dem Burgtheater, da ging noch eine Freundin zufällig vorbei! Besser hätten wir es nicht planen können. Ein kurzes Gespräch und los, in die Burg! Patti Smith: Words and Music.

Eigentlich waren sie zu dritt angekündigt, aber Freude kam auf als die vollständige Band die Bühne betritt. Patti erzählte, dass sie ziemlich verkühlt war, Husten usw., aber sie würde ihr Bestes geben — was sie auch tat.  Ein paar Mal war ein Neustart notwendig und zwischendurch nahm sie einen Schluck Tee, aber sonst war sie sehr gut drauf!

Die Stimmung war gut, die Atmosphäre auf der Bühne ganz anders als gewöhnt — gemütlicher Rhythmus, ohne E-Gitarre. Es war ruhiger als sonst, aber ihre Kraft war stark spürbar — wie immer. Ihre Bemerkungen und Improvisationen waren auch gestern wunderbar interessant, unterhaltsam und teilweise einfach lustig. Der Abend war viel zu schnell vorbei. Da war schon auch der Halsweh ein bisschen mitschuld.

Danach ließen wir den Abend ausklingen — aber nicht zu lange, da ich heute früh mit dem Zug zurück fahren wollte. Es ging sich perfekt aus — es blieb sogar noch genug Zeit, vorher einen Kaffee und ein Croissant zu besorgen.

Um 6:14 fuhr der Zug los und kurz danach wurde mir klar, dass der Zug nur nach Landeck fährt! Letzte Woche hatte ich übers Internet eine ganz andere Auskunft bekommen! Macht nichts. Ich stieg in Salzburg aus, trank noch einen Kaffee und genoss die frische Luft und die Sonne. Dort ist eine Riesenbaustelle und es war mir nicht danach, viel herum zu spazieren. War doch etwas müde und ich hatte nur eine knappe Stunde bis der „richtige“ Zug kam.

Bin gut zuhause angekommen. Merkwürdig — ich war viel kürzer weg als geplant, doch kommt es mir viel länger vor — wie ein Traum. Hier hat sich inzwischen auch etwas getan! Auf einmal hat der Rosenstrauch am Balkon mindesten sieben Knospen bekommen! Am Sonntag hatte ich noch keine gesehen! Er hat leider auch ein paar Läuse um die ich mich kümmern muss. Na ja, so ist das Leben. Ich bin zufrieden!

Komisch — gerade heute am Nachmittag habe ich mich gefragt, ob etwas daraus geworden ist!

Songoftheyear.com song contest news – Alice Mansfield receives songwriting honor..

Meine Kinder sind schon groß und wissen, dass ich mir nicht so viel aus diesen sentimental-wirtschaftsankurbelnden Feiertagen mache. Ein netter Gruß genügt. Ja, die Zeiten von Aufregung, Gedichte und Frühstück sind vorbei.

Aber letzte Woche war ich im Zimmer meines Sohnes und erblickte etwas auf seinem Schreibtisch. „Was ist das?“ fragte ich. „Nichts!“ antwortete er. Ich ging aus dem Zimmer, dann kehrte um und fragte schelmisch: „Muttertag?“ „Nein, das schenke ich dem Papa!“ grinste er zurück.

Heute habe ich es dann doch präsentiert bekommen. Und ein SMS von meiner Tochter. Ich bin selbst erst von einem Weiterbildungswochenende zurückgekehrt und möchte heute aufräumen, da morgen eine gute Freundin von New York zu Besuch kommt.

Mir fällt auf, da meine eigene Kinder größer sind, rutscht die Sentimentaltität auf meine Mutter zurück. Sie war so jung als sie zum ersten Mal Mutter wurde (durch meinen Bruder). Deshalb möchte ich heute eine großes Dankeschön an meine Mutter schicken!

In letzter Zeit höre ich immer wieder Elvis Presley — und sehe so gerne die alten Videos von ihm auf youtube an. Die heutige Überschrift kommt von einem solchen wunderbaren Lied. Seufz! Ein Kerl zum Verlieben! Ach, schon wieder abgelenkt!

Meistens räume ich meine Wohnung auf wenn ich lernen sollte. Aber heute kommt mir etwas anderes entgegen. Ich wollte „eigentlich“ nur kurz die Neuigkeiten des Tages überfliegen und dann sah ich: Poly Styrene ist gestorben. Ihren Namen hatte ich schon irgendwann gehört, aber ich wusste gar nichts von ihr.

Nach kurzer Suche wurde ich schon fündig. Eine starke Frau! Von Liedern wie „Oh Bondage! Up yours!“, „Germ Free Adolescence“, „the day the world turned dayglo“, „Identity (is the crisis can’t you see)“ von ihren frühen Jahren zu der erst im März erschienene CD „Generation Indigo“, da staunte und bewunderte ich nur noch! Ihre Klarheit, ihre Ausstrahlung — wow! (und damit meine ich nicht World of Warcraft)

Dann entdeckte ich noch „Black Christmas“ und „Shades“ und von dort ging es los. In der Seitenspalte ließ ich mich von anderen Vorschlägen führen. So hörte ich „Will you still love me tomorrow“ von Velvet Underground’s Maureen Tucker. Das war einmal ein Lieblingslied von mir, also musste ich dem nächsten Vorschlag nachgehen: die Version von Amy Winehouse. Und danach gleich die Version, mit der ich aufgewachsen bin, von The Shirelles. Natürlich erschien in der Spalte sofort „Be my Baby“ von The Ronettes. Das hat Patti Smith auch einige Male live gecovert.

Tja und jetzt sollte ich lernen, aber hörte noch einmal bei Poly Styrene (X Ray Specs) rein und dachte: Das erinnert mich ein bisschen an die Psychedelic Furs. Also bin ich bei ihnen gelandet und habe eine Playliste ausgewählt.

Inzwischen höre ich „Starman“ von David Bowie. Es fasziniert mich immer wieder, wie die Musik und Erinnerungen so eng verbunden gespeichert sind. Das katapultiert mich zurück nach 1981 — da hörte ich tageweise nur Bowie und hatte meine erste eigene Wohnung. Zu der Zeit sah ich David Bowie als er auf Broadway in „Elephant Man“ spielte. Das ist eine Ewigkeit her!

Während ich schrieb, ging es weiter. Ich bin jetzt bei The Clash „London Calling“ gelandet. Aber jetzt ist Schluss mit Lustig: Work is calling! An die Arbeit! 😦

Was ich in der vorigen Post vielleicht nicht so deutlich gesagt habe: Der Singer Songwriter Abend ist auch für ZuhörerInnen — sowohl Profis als auch Amateure! Das heißt, du kannst auch als Publikum eine wichtige Rolle einnehmen! Auch da gilt: Das Publikum muss auch nicht perfekt sein! Aber meistens sind die ZuhörerInnenecht super drauf!

Der bisherige Host bzw. Gastgeber hat momentan andere Prioritäten. Damit der berühmt berüchtigte Singer Songwriter Abend im TiK Dornbirn weiter besteht, habe ich versprochen, ihn weiter zu führen. Da ich derzeit in Arbeit und Ausbildung ziemlich eingedeckt bin, war es keine leichte Entscheidung. Dafür spricht: Singer Songwriter bleibt im Programm! Persönlich hat es auch Vorteile. Es ergibt sich dadurch die Notwendigkeit, regelmäßig zu üben! Dagegen spricht: Ich habe keine Zeit! (schwache Ausrede)

So wie ich mich kenne, wenn ich viel Arbeit habe, neige ich dazu, Erholung und Spaß zu verschieben. Oft bleibt die Gitarre wochenweise vernachlässigt neben dem Bücherregal stehen. Im Vorbeigehen denke ich mir: „Jetzt bin ich sehr beschäftigt. Wenn ich dann mehr Zeit habe, dann …“ Keine gute Idee! Darüber habe ich schon einmal ein Lied geschrieben: „Waitin!“ Aber das Thema schleicht sich immer wieder hinein in mein Leben.

Also, ein für alle Mal (bis zum nächsten Mal): Es gehört beides dazu: Arbeit und Spaß! Mein Ziel ist und bleibt eine angenehme, wohltuende Ausgeglichenheit. Die Abende im TiK sind immer spannend. Man weiß nie vorher, was passieren wird, wer sich auf die Bühne traut, wer überhaupt auftauchen wird. Das tut meiner Seele gut — und es geht vielen ähnlich.

Wer sich interessiert, schau einfach vorbei! Der nächste Termin ist am 22. April, 20.00 bis 23.30. TiK ist in Dornbirn, Jahnstrasse 10. ( www.tik.co.at )  Instrumente sind vorhanden, Perfektion nicht erwünscht — wird aber in Ausnahmefällen toleriert! Schönen Tag noch!

Ja, ja, das kennt ihr schon. Das sagte doch der Kerl, von dem der Spruch an meiner Küchentür stammt: „Ordnung ist der erste Schritt in ein neuerliches Chaos.“ (Bertie Onestone.) Am Samstag habe ich sogar die Fenster geputzt! Also kann das nächste Chaos kommen. (Natürlich hat es prompt in der Nacht geregnet und Spuren hinterlassen!)

Aber eigentlich geht es mir um ganz etwas anderes. Nach der samstäglichen Putzattacke — mitten am hell-lichten Tag!!! — war ich auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Nein, nicht weil ich geputzt habe! Die Einladung hatte ich schon ein paar Tage vorher erhalten. Komisch, ich bin um halb fünf los gefahren — und war um vier Uhr wieder zuhause. Wie geht das? Hat jemand die Uhr zurück gedreht? 😉

Ein Freund von früher feierte seinen 50. Geburtstag. (Ich formuliere es so, damit ich nicht „alter“ Freund schreiben muss.) Das Merkwürdige dabei … als ich mit 17 Jahren als Austauschschülerin das erste Mal in Österreich war, entdeckte ich eine für mich ganz neue Welt. Ich lernte Leute kennen, mit denen ich recht viel Spaß hatte und auch eine große Portion Blödsinn umsetzen durfte.

Es war nur ein Jahr, aber was für ein Jahr! Manche Freundschaften sind geblieben — obwohl wir uns nicht so oft sehen. Aber die Verbindung ist da. Heute ist mir eingefallen, gut 30 Jahre später, dass jene Zeit im Ausland auch meine Jugend war. Bis heute eben war es für mich selbstverständlich, dass meine Jugend in Amerika war. Stimmt nicht.

An dieser Stelle tritt die Relativität ein. In dem Jahr habe ich so viel erlebt, dass es mir irgendwie länger vorkommt als nur ein Jährchen. Mir sind viele Erinnerungen geblieben. Okay, ich schummle leicht — es gab Briefe und drei Jahre später einen Besuch im Sommer. Da ist auch viel passiert. Dennoch, das Schuljahr 1979/80 erinnert mich an einen Spruch, den wir in Latein gelernt haben: “Non scholae, sed vitam discimus!“ (Nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir.) Das hat sich in dem Jahr bewahrheitet.

Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin dankbar. Dankbar für Freunde und Freundinnen, Erlebnisse, Erkenntnisse und alle hochs und tiefs, die bisher meine verrückte Achterbahnfahrt des Lebens so bunt mach(t)en. Und dankbar, dass ich auch hier in meiner zweiten Heimat Jugendfreunde habe, mit denen ich zurückblicken und lachen — aber auch ernsthaft und vertraut diskutieren kann. Bei solchen Gedanken, ist das doch-immer-bzw.-hin-und-wieder-zwischen-durch-auftretende Heimweh verschwindend klein. Danke! 🙂

Heute vor 18 Jahren war ich 9 Tage über den Geburtstermin. An dem Tag hatten wir die neurenovierte Wohnung beziehen dürfen. Ich war auf allen Vieren dran, den Boden zu putzen. Ein Nachbar kam vorbei und meinte: „Passen Sie auf. Es könnte durch die Anstrengung losgehen.“ Ich lachte. Das war meine Absicht.

Am Abend gingen wir in die Pizzeria um die Ecke. Kaum hatten wir gegessen und waren wieder zuhause, ging es los. In der Klinik erfuhr ich, dass ich die dritte war, die vorher eine Pizza gegessen hatte. Ob ihre Kinder auch so gerne Pizza essen wie meine Tochter? Knapp 19 schmerzvolle Stunden später („Nein, ich will kein Schmerzmittel! Es dauert bestimmt nicht so lang und ich will meine Tochter bei vollem Bewusstsein und ohne Betäubung begrüßen!“), zu Halloween, machte meine Tochter ihren ersten dramatischen Auftritt.

Inzwischen gab es viel Drama, schöne Zeiten, Verzweiflung, Sorge, Freude… alles, was dazu gehört. Ich kann es kaum glauben. Es ist, als wäre es erst gestern gewesen — und doch eine Ewigkeit her.

Bittersüß ist die Freude. Mein kleines Mädchen ist eine junge Frau. Sie geht ihren Weg.

Unglaublich, das Konzert ist schon fast zwei Wochen her! Strenge Tage, kurze Nächte — genauso stelle ich mir das Leben als Musikerin vor. Ich habe fast eine ganze Woche gebraucht, um wieder zum Alltag zurück zu kehren.

Donnerstagabend war die erste Bandprobe. Ich war ziemlich erledigt, da ich gerade 7 Stunden mit dem Auto nach Wien gefahren bin. Aber wir schafften es, fast alle Lieder durchzuspielen. Am Freitag probte ich untertags mit meinem Gitarristen, und am Abend war die nächste Probe. Da ging es schon viel besser!

Aufgeregt optimistisch fuhren wir dann Samstag am späteren Nachmittag ins Tachles. Ich war froh, musik-technisch-begabte Menschen um mich zu haben. Sie kümmerten sich um den Aufbau. Es lief ziemlich glatt. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die fast Probleme werden konnten, aber ich hielt mich daraus und hatte festes Vertrauen: Mein Techniker wird es schaffen! Hat er auch.

Das Konzert selbst lief sehr zufriedenstellend. Nachher wusste ich sofort, was ich nächstes Mal anders/besser machen würde — aber das ist ganz typisch bei mir. Es war wirklich okay. Die Stimmung war wunderbar und das Publikum sehr wohlwollend.

Obwohl ich es besser wusste, war ich trotzdem aufgeregt/nervös. Wir fingen gut an — ziemlich pünktlich sogar! Lustigerweise gab es mitten im Set ein Lied, bei dem drei von uns die falschen Noten spielten. Der Perkussionist spielte tapfer weiter — wir auch — und irgendwie klappte es dann doch.  Bei der Zugabe habe ich eine ganz wichtige Strophe ausgelassen — war wieder mal abgelenkt durch die Vorfreude auf ein Glass Blauburgunder. Kein Problem. Wir spielten es doch noch fertig.

Ganz zum Ende vom Konzert, kam der Lokalbesitzer auf die Bühne, bat das Publikum mitzusingen, und spielte „Happy Birthday“ am Klavier. Das war eine schöne Überraschung!

Tja, es war ein schöner Abend, ist recht spät geworden, und am nächsten Tag war ich leicht blau. Halb so schlimm. Ich besuchte ein paar Freundinnen und war bis am Abend wieder halbwegs fit.

Inzwischen sind einige positive Rückmeldungen gekommen: was Konzert und CD betrifft. Das freut mich sehr. Wieder mal einen Schritt des Lebensweges gegangen. Und es geht weiter!