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Oops! Mir ist gerade aufgefallen, dass die Ankündigung fehlt! Die überfällige CD Präsentation von „On My Own“ findet doch noch statt! Aus beruflichen und sonstigen Gründen war es bisher nicht möglich, d.h. es hat sich um ein Jahr verschoben.

Also, am Freitag, den 11. November um 20:00 wird die CD mit Band im TiK präsentiert. (www.tik.co.at) Ich empfehle euch, den Programm anzusehen — im TiK werden ein paar spannende Events vorher stattfinden!

Unglaublich, das Konzert ist schon fast zwei Wochen her! Strenge Tage, kurze Nächte — genauso stelle ich mir das Leben als Musikerin vor. Ich habe fast eine ganze Woche gebraucht, um wieder zum Alltag zurück zu kehren.

Donnerstagabend war die erste Bandprobe. Ich war ziemlich erledigt, da ich gerade 7 Stunden mit dem Auto nach Wien gefahren bin. Aber wir schafften es, fast alle Lieder durchzuspielen. Am Freitag probte ich untertags mit meinem Gitarristen, und am Abend war die nächste Probe. Da ging es schon viel besser!

Aufgeregt optimistisch fuhren wir dann Samstag am späteren Nachmittag ins Tachles. Ich war froh, musik-technisch-begabte Menschen um mich zu haben. Sie kümmerten sich um den Aufbau. Es lief ziemlich glatt. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die fast Probleme werden konnten, aber ich hielt mich daraus und hatte festes Vertrauen: Mein Techniker wird es schaffen! Hat er auch.

Das Konzert selbst lief sehr zufriedenstellend. Nachher wusste ich sofort, was ich nächstes Mal anders/besser machen würde — aber das ist ganz typisch bei mir. Es war wirklich okay. Die Stimmung war wunderbar und das Publikum sehr wohlwollend.

Obwohl ich es besser wusste, war ich trotzdem aufgeregt/nervös. Wir fingen gut an — ziemlich pünktlich sogar! Lustigerweise gab es mitten im Set ein Lied, bei dem drei von uns die falschen Noten spielten. Der Perkussionist spielte tapfer weiter — wir auch — und irgendwie klappte es dann doch.  Bei der Zugabe habe ich eine ganz wichtige Strophe ausgelassen — war wieder mal abgelenkt durch die Vorfreude auf ein Glass Blauburgunder. Kein Problem. Wir spielten es doch noch fertig.

Ganz zum Ende vom Konzert, kam der Lokalbesitzer auf die Bühne, bat das Publikum mitzusingen, und spielte „Happy Birthday“ am Klavier. Das war eine schöne Überraschung!

Tja, es war ein schöner Abend, ist recht spät geworden, und am nächsten Tag war ich leicht blau. Halb so schlimm. Ich besuchte ein paar Freundinnen und war bis am Abend wieder halbwegs fit.

Inzwischen sind einige positive Rückmeldungen gekommen: was Konzert und CD betrifft. Das freut mich sehr. Wieder mal einen Schritt des Lebensweges gegangen. Und es geht weiter!

Die letzten Arbeiten an der neuen CD „On My Own“ sind abgeschlossen. Morgen geht sie in die Produktion. Ich bin sehr dankbar für die wunderbare Zusammenarbeit und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wieder ein Stückchen weiter gegangen, wieder etwas dazu gelernt und neue Erfahrungen gemacht. Wie es halt so ist im Leben.

Die CD ist fertig, die Bücher sind fertig. Jetzt freue ich mich auf eine etwas ruhigere Zeit. Aber wenn ich so nachdenke, was ich in nächster Zeit vorhabe, zweifele ich daran, ob es wirklich ruhiger wird. Höchstens anders.

Heute habe ich mich aufgerafft und die Texte von „Dreamwings“ und „On My Own“ für die Website vorbereitet. Sie werden demnächst bei „Texte“ erscheinen. Aber es kann noch etwas dauern…

Heute oder morgen werde ich auf Myspace ein paar Hörproben uploaden. Ich fühle mich wie ein Kind das auf das Christkind wartet! Ich kann es kaum erwarten, die fertige CD in der Hand zu haben.

Wie schon berichtet, am 18. September findet die erste CD Präsentation in Wien statt — im Tachles, natürlich! In Vorarlberg wird es erst im Frühjahr so weit sein. Aus terminlichen Gründen geht es vorher nicht.

Um was geht es bei dieser CD? Na ja, Vertrauen (Faith) ist bei mir noch hoch im Kurs. Mein Vertrauen im Universum wird immer wieder bestätigt. Schon komisch — ich rechne damit aber erwarte nichts. Ich freue mich auf das was ist und bin gespannt darauf, wie es weiter geht.

Alte Muster wurden aufgearbeitet. Sie tauchen immer wieder auf, da sie in meiner Lebensenergie noch vorhanden sind — egal wie viele hundert Mal ich sie besiegt habe. Sie lauern und holen mich ein, wenn ich nicht auf der Hut bleibe. Aber ich bleibe dran, lass mich nicht unter kriegen, und bewahre meine Selbstachtung (Dignity).

Es ist eine Herausforderung, sich von alten Gewohnheiten zu befreien. Sie mögen nicht förderlich sein, aber sie sind vertraut. Eine Gewohnheit von manchen Menschen ist, den scheinbar leichteren Weg zu gehen. Dennoch: die Richtung zu ändern ist das geringere Übel. Kommt dir das bekannt vor? Viel Glück beim „Breaking the habit“!

Mit dem Messy-Syndrom (Clutter Song) bin ich unfreiwilligerweise vertraut — durch manche lieben Verwandte. Es ist echt mühsam, in einer vollgestopften Wohnung einen Überblick zu bekommen. Manche verbringen Jahre damit zu sagen: „Wenn ich die Wohnung aufgeräumt habe, dann…“ Es ist traurig mit anzusehen, aber gib die Hoffnung nie auf!

Durch die derzeitigen Ausbildung habe ich viel über Kommunikation gelernt. Das kommt in „Learning to talk“ zum Ausdruck. Reden gelernt habe ich zweimal: Einmal um nett zu sein, einmal um ehrlich zu sein. Wertschätzend aufeinander zugehen, offen und ehrlich sein — ist heilsam.

Ich habe eine Zeitlang viel bereut und hätte gern einige Dinge ungeschehen gemacht. Es ist mir nicht gelungen. 😉 Aber das macht doch nichts, wie es hätte sein können. Es ist wie es ist und der jetzige Augenblick hat viel zu bieten. It doesn’t really matter.

Depression schrieb ich in den 80iger Jahren. Tja, das gehört zur dunklen Vergangenheit. Damit will ich sagen — sie ist überwindbar!

„If you try to act like it’s not going on, then you’re not taking advantage of the full situation.“ (Sinngemäß: Wenn du so tust, als wäre nichts, nützt du die volle Situation nicht aus.) Das hat Patti Smith einmal gesagt, als sie Live at the Bottom Line in New York spielte. Ich glaube, es war 1976, aber bin mir nicht sicher. Der Satz hat sich in mein Gehirn eingenistet und ließ nie los. Don’t Pretend.

Natürlich interessiert mich Beziehungsdynamik nach wie vor. Ich setzte mich damit auseinander, nachdem ich ein Lied im Radio hörte in dem eine Frau klagt, dass der Freund sie belogen und betrogen hat. Ich will nicht verallgemeinern — es gibt ja unverbesserliche Beispiele — aber meistens gehören zwei dazu. Ich wollte ihr nur sagen: „Stop crying.“

Wer wünscht sich das nicht? Eine Oase für die Seele. Die Sehnsucht nach Ergänzung durch den Partner. Es ist schon wunderbar, aber … gute Freunde sind auch ganz nett. Eine wertvolle Lebensbereicherung sogar, wenn es einem gelingt, Freundschaft nicht mit Liebe zu verwechseln. Ach, das klingt irgendwie kompliziert! Aber ihr würdet staunen, was ich in letzter Zeit für Geschichten gehört habe!

Milestones habe ich für einen bestimmten Menschen geschrieben, aber es gilt für jeden, der einen geliebten Menschen verloren hat. Die Meilensteine im Leben erinnern uns daran, wie sehr uns jemand fehlt. Gleichzeitig geben sie uns die Möglichkeit, Trauer zu verarbeiten. Und ja, das ist Schwerarbeit.

Erwarte ich zu viel? Do I expect too much? Ich neige zu der Überzeugung, wir sind alle zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und das ist gut so.

Mensch! Da ist ganz schön viel Zeug da zum Nachdenken! Und ich dachte, diese CD wäre etwas leichtere Kost als die vorige! Aber… sie klingt leichter und beschwingter. Wirklich!

Zum Schluß gibt es eine erfrischende Auffrischung der Lektion bezüglich Wertschätzung und Liebe.

Letzte Woche habe ich das letzte Lied aufgenommen. Es wird noch ein Bisschen dauern, bis alles fertig ist, aber es geht gut voran! Voraussichtlich werden wir es schaffen, die CD rechtzeitig für die erste CD Präsentation in Wien (September) fertigzustellen. Sobald es geht, werde ich hier ein paar Hörproben posten. Es ist ein spannender Prozess!