You are currently browsing the category archive for the ‘Konzert und Reise’ category.

Montag, 2. Juli
Tachles
Karmeliterplatz 1
1020 Wien

Dienstag, 3. Juli
Sargfabrik
Goldschlagstrasse 169
1140 Wien

Donnerstag, 5. Juli
Alte Welt
Hauptplatz 4
4020 Linz

Beginn: 20 Uhr
Eintritt: freie Spende

Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es fix:

Samstag, 17. März um 20 Uhr im Gemeindehaus Nüziders!

Es ist mir eine Ehre, als Vorgruppe für Aja & Toni Eberle zu spielen. Vor ein paar Jahren nahm ich Gesangsunterricht bei Aja. Deshalb freue ich mich ganz besonders auf den Abend!

Eine Woche später — am Sonntag, 25. März — gibt es einen Zusatztermin im TiK, Jahngasse 10, Dornbirn.

Beginn: 20 Uhr

Der 11. November war doch nicht so ein günstiger Termin. Da war überall etwas los. Hoffentlich klappt es diesmal besser! 😉

Heute bin ich am späteren Nachmittag aus Niederösterreich zurück gekehrt. Es war ein Abenteuer! Ganz liebe Freunde von mir haben gestern ihr alljährliches Garten-Sommer-Geburtstags-Fest veranstaltet. Ich bin schon am Samstag mit dem Auto angereist, da ich mit Gitarre und Verstärker unterwegs war. Aber ich freute mich auf die lange Fahrt — in eine andere Welt eintauchen und endlich die neuen CDs anhören können, die ich vor ein paar Wochen gekauft hatte, passte gut.

Das Wetter war irgendwie unfreundlich — ca. 12 Grad und Regen. Zum Glück haben sie liebe Nachbarn, die ein Zelt zur Verfügung stellten — samt Aufstellen! Somit war für ein Dach gesorgt. Als ich ankam, hatten sie schon viel vorbereitet (mit tatkräftiger Unterstützung aus Tirol!) und saßen gemütlich zusammen um den Tag ausklingen zu lassen. Etwas Spannung lag in der Luft. Ob die Gäste trotz Kälte und Regen morgen kommen würden? Auf ein letztes Email an alle Gäste hatte nur ich geantwortet.

Tja, der Sonntag brachte keine Wetterbesserung — nur Abwechslung zwischen leichtem und starkem Regen. Wir trafen die letzten Vorbereitungen. Plötzlich fiel mir etwas ein — ich hatte die Batterie für meine Gitarre am Bücherregal liegen gelassen! Es ist mir vor einiger Zeit passiert, dass ich erst auf der Bühne merkte, dass die Batterie leer war. Also nehme ich sie zuhause immer heraus, damit das nicht so schnell wieder passieren kann. So ein Mist! Da nützte der große Verstärker gar nichts! Meine Freundin meinte, wir fahren hinunter ins Dorf. Dort gibt es ein Musikgeschäft. Am Sonntag??? Es ist ein kleines Dorf und sie vermutete, dass er im Haus nebenan wohnt. Na gut, es war ein Versuch wert.

Als wir von der matschigen Wiese neben dem Party-Zelt losfuhren, schaffte ich es gerade noch, aus dem Schlamm weg zu fahren. Da hatten wir schon eine Vorahnung, welche Probleme sich später ergeben könnten.

So ein Zufall! Unten im Dorf war gerade ein Flohmarkt im Stall vis a vis vom Musikgeschäft und der Besitzter saß dort. Er war sehr hilfsbereit und fand sogar eine passende Batterie, probierte sie aus, und erklärte mir, wie ich einfach etwas Karton darauf geben und dann das Ganze mit einem Klebestreifen fixieren könnte. Mein Auftritt war gerettet!

Und die Gäste? Trotz Regen — ab 12 Uhr Mittag kamen sie — und zwar alle! Drei Autos hatten mit Schlamm zu kämpfen und sind im Straßengraben bzw. in der Wiese stecken geblieben. Keine Panik! Ein Landwirt aus der Nachbarschaft, der auch dort zu Gast war, holte seinen Traktor und rettete sie.

Der restliche Tag verlief ohne Pannen. Die vielen interessanten und lieben Gäste brachten gute Stimmung mit. Unsere Gastgeber hatten auch heuer wieder ein köstliches, buntes Büffet zubereitet. Somit war auch für das liebliche Wohl bestens gesorgt! Abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung boten einige Gäste. (Dazu durfte ich auch etwas beitragen.) Und wieder haben meine lieben Freunde uns allen einen wunderbaren Fest-Tag geschenkt.

Nochmals vielen DANK — an meinen Freunden, aber auch ans Universum — für die verwinkelten Wege, die uns zusammen führten! Während des Tages kamen einige Verknüpfungen ans Tageslicht. Ich muss schon sagen, die „Zufälle“ sind irgendwie witzig.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und hoffe, dass sich die Wiese bis dahin erholen kann. Da bin ich zuversichtlich. Und nächstes Jahr scheint bestimmt die Sonne! Dann wird es noch gemütlicher sein zum sitzen — und dann bleiben alle vielleicht ein bisschen länger! 😉

Aber jetzt muss ich endlich meine — inzwischen wieder trockene —  Schuhe putzen! Gute Nacht! 🙂

Das Wochenende ergab sich ganz anders als geplant. Anstatt gleich Freitag mit dem Nachtzug nach Wien zu fahren, damit ich zwei volle Tage mit Freundinnen verbringen könnte, war ich so geschlaucht, dass Ruhe angesagt war.

Sonntag hatte ich eine Mitfahrgelegenheit nach Wien — inklusive Übernachtung auf einer Luftmatratze im Büro. (Nicht vergessen: Der Dalai Lama hat gesagt, man sollte mindestens einmal im Jahr etwas ganz anderes tun!) Montag Früh fuhr ich dann los Richtung Innenstadt, noch ohne Plan. Das Museumsquartier wirkt wie ein Magnet, so landete ich auch dort. Zuerst Frühstück in der Sonne, dann eine multimediale (Bilder, Film, Ton, Plastik) Ausstellung „Never sleep with a strawberry in your mouth“ und anschließend bummeln auf der Mariahilferstraße.

Zum Mittag traf ich kurz zwei Freundinnen, was mich sehr freute, da wir uns schon länger nicht gesehen hatten. Sie waren zwar beim Geburtstagskonzert im September dabei, aber für ein richtiges Gespräch war der Rahmen nicht geeignet.

Spät dran, fuhr ich anschließend mit der U1 Richtung Kagran, wo ich eine Verabredung hatte. Inzwischen hatte jene Freundin die Zeit meiner Verspätung genützt und ihr zweites Fahrrad geholt. Wir radelten zur Donau und gönnten uns einen Sommerspritzer in einem netten Lokal am Ufer. Es war so schön! Knallblauer Himmel, ein leichter Wind damit es nicht zu heiß wird. Herrlich!

Und dann… war es höchste Zeit, ihr Geschenk zum 50. Geburtstag einzulosen! Obwohl die Strassenbahnlinien jetzt anders fahren, schafften wir es dennoch problemlos zum Burgtheater. Eigentlich zuerst zum Landtmann, wo wir mit ein paar anderen Freunden verabredet waren.

Ein gutes Essen, noch einen Spritzer und langsam merkten wir sie spürbare Aufregung die Luft füllte. Eine Freundin spazierte zufällig vorbei und blieb ein paar Minuten lang stehen. Sie hatte einen verlängerten Arbeitstag hinter sich und war auf dem Weg nach Hause.

Endlich war es so weit. Wir näherten uns dem Burgtheater, da ging noch eine Freundin zufällig vorbei! Besser hätten wir es nicht planen können. Ein kurzes Gespräch und los, in die Burg! Patti Smith: Words and Music.

Eigentlich waren sie zu dritt angekündigt, aber Freude kam auf als die vollständige Band die Bühne betritt. Patti erzählte, dass sie ziemlich verkühlt war, Husten usw., aber sie würde ihr Bestes geben — was sie auch tat.  Ein paar Mal war ein Neustart notwendig und zwischendurch nahm sie einen Schluck Tee, aber sonst war sie sehr gut drauf!

Die Stimmung war gut, die Atmosphäre auf der Bühne ganz anders als gewöhnt — gemütlicher Rhythmus, ohne E-Gitarre. Es war ruhiger als sonst, aber ihre Kraft war stark spürbar — wie immer. Ihre Bemerkungen und Improvisationen waren auch gestern wunderbar interessant, unterhaltsam und teilweise einfach lustig. Der Abend war viel zu schnell vorbei. Da war schon auch der Halsweh ein bisschen mitschuld.

Danach ließen wir den Abend ausklingen — aber nicht zu lange, da ich heute früh mit dem Zug zurück fahren wollte. Es ging sich perfekt aus — es blieb sogar noch genug Zeit, vorher einen Kaffee und ein Croissant zu besorgen.

Um 6:14 fuhr der Zug los und kurz danach wurde mir klar, dass der Zug nur nach Landeck fährt! Letzte Woche hatte ich übers Internet eine ganz andere Auskunft bekommen! Macht nichts. Ich stieg in Salzburg aus, trank noch einen Kaffee und genoss die frische Luft und die Sonne. Dort ist eine Riesenbaustelle und es war mir nicht danach, viel herum zu spazieren. War doch etwas müde und ich hatte nur eine knappe Stunde bis der „richtige“ Zug kam.

Bin gut zuhause angekommen. Merkwürdig — ich war viel kürzer weg als geplant, doch kommt es mir viel länger vor — wie ein Traum. Hier hat sich inzwischen auch etwas getan! Auf einmal hat der Rosenstrauch am Balkon mindesten sieben Knospen bekommen! Am Sonntag hatte ich noch keine gesehen! Er hat leider auch ein paar Läuse um die ich mich kümmern muss. Na ja, so ist das Leben. Ich bin zufrieden!

Unglaublich, das Konzert ist schon fast zwei Wochen her! Strenge Tage, kurze Nächte — genauso stelle ich mir das Leben als Musikerin vor. Ich habe fast eine ganze Woche gebraucht, um wieder zum Alltag zurück zu kehren.

Donnerstagabend war die erste Bandprobe. Ich war ziemlich erledigt, da ich gerade 7 Stunden mit dem Auto nach Wien gefahren bin. Aber wir schafften es, fast alle Lieder durchzuspielen. Am Freitag probte ich untertags mit meinem Gitarristen, und am Abend war die nächste Probe. Da ging es schon viel besser!

Aufgeregt optimistisch fuhren wir dann Samstag am späteren Nachmittag ins Tachles. Ich war froh, musik-technisch-begabte Menschen um mich zu haben. Sie kümmerten sich um den Aufbau. Es lief ziemlich glatt. Es waren ein paar Kleinigkeiten, die fast Probleme werden konnten, aber ich hielt mich daraus und hatte festes Vertrauen: Mein Techniker wird es schaffen! Hat er auch.

Das Konzert selbst lief sehr zufriedenstellend. Nachher wusste ich sofort, was ich nächstes Mal anders/besser machen würde — aber das ist ganz typisch bei mir. Es war wirklich okay. Die Stimmung war wunderbar und das Publikum sehr wohlwollend.

Obwohl ich es besser wusste, war ich trotzdem aufgeregt/nervös. Wir fingen gut an — ziemlich pünktlich sogar! Lustigerweise gab es mitten im Set ein Lied, bei dem drei von uns die falschen Noten spielten. Der Perkussionist spielte tapfer weiter — wir auch — und irgendwie klappte es dann doch.  Bei der Zugabe habe ich eine ganz wichtige Strophe ausgelassen — war wieder mal abgelenkt durch die Vorfreude auf ein Glass Blauburgunder. Kein Problem. Wir spielten es doch noch fertig.

Ganz zum Ende vom Konzert, kam der Lokalbesitzer auf die Bühne, bat das Publikum mitzusingen, und spielte „Happy Birthday“ am Klavier. Das war eine schöne Überraschung!

Tja, es war ein schöner Abend, ist recht spät geworden, und am nächsten Tag war ich leicht blau. Halb so schlimm. Ich besuchte ein paar Freundinnen und war bis am Abend wieder halbwegs fit.

Inzwischen sind einige positive Rückmeldungen gekommen: was Konzert und CD betrifft. Das freut mich sehr. Wieder mal einen Schritt des Lebensweges gegangen. Und es geht weiter!

Gestern habe ich die neue CD geholt und morgen geht es los nach Wien. Ich freue mich sehr auf den Auftriff (CD Präsentation) im Tachles. Nach so einer intensiven Zeit wird es gut tun, alte Freunde zu treffen, Wien zu sehen. Hmm… Entspannung wird eher nicht passieren, aber es wird trotzdem gut tun.

Samstag, 18. September, Tachles, Karmeliterplatz 1, 1020 Wien, 20 Uhr, freie Spende.

Das letzte Konzert in Wien ist schon eine Weile her. Also ist es höchste Zeit, etwas zu organisieren. Da ich gerne meinen Geburtstag im Freundeskreis feiere, wird das nächste Konzert am Samstag, den 18. September im Tachles stattfinden! Natürlich um 20 Uhr — pünktlich wie immer!

Es wird viel zu Feiern geben — eine neue CD und zwei neue Bücher, die entsprechend präsentiert werden. Diesmal bringe ich Unterstützung mit — eine zweite Gitarre (oder Bass, das wird noch entschieden) und Klavierbegleitung.

Wie immer: bitte keine Geschenke! Alleine eure Anwesenheit gibt mir die größte Freude! Vielen Dank! Ich freue mich sehr!

Beim ersten und bisher einzigen gemeinsamen Auftritt im März 2009, wollte ich unbedingt (in Ruhe) hören können, wie es mit Band klingt. Also war Heinrich so nett und hat gefilmt. Es war sehr aufregend und ich war ziemlich nervös.

Bisher stand ich immer alleine auf der Bühne. Wir hatten nur wenige Male geprobt (ich glaube sogar, nur ein Mal in vollständiger Besetzung!), aber mit so guter Unterstützung, konnte es nicht schief gehen. Es war ein schöner Abend.

Danach war ich ganz sicher, dass ich die nächste CD mit dieser Band aufnehmen möchte. Bald geht es los mit den Aufnahmen. Ich bin gespannt!

An dieser Stelle möchte ich mich bedanken. Hubi, Philipp und Martin — es war wirklich schön mit euch. Ihr seid nicht nur tolle Musiker, sondern auch ganz feine Menschen, mit denen ich mich wohl fühle und bestens aufgehoben bin. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!

Tja, und damit ihr einen Eindruck bekommt, welche Bereicherung einfühlsame, gekonnte Begleitung mit sich bringt, habe ich einige Lieder von dem Abend auf youtube upgeloadet.

Mein persönlicher Favorit:

Für die neue CD sind bisher 13 Nummer vorgesehen. Aber das kann sich noch ändern…

Werte Gäste und die, die es noch werden könnten!

Die erste Hälfte der Österreich-Tournee ist abgeschlossen. (Es gibt zwei Termine heuer!) Es war ein spannendes und zugleich etwas anstrengendes Wochenende — aber durchaus schön! Obwohl ich so viele Verabredungen wie möglich hatte, war die Zeit zu kurz. Hoffentlich gibt es bald wieder einen Besuch!

Während der Fahrt dorthin gab es Regen, Schnee, Sonnenschein und etwas, was mich fast an Hagel erinnerte. In Wien war gerade Regenpause als ich ankam. Nach mehrmaligem Herumkreisen fand ich einen Parkplatz vor der Tür. Ich gab den Koffer und die Gitarre ins Zimmer und ging dann los zur ersten Verabredung: Mittagessen im 7. Bezirk. Kaum saß ich in der Straßenbahn, kam ein Gewitter auf. Es blitzte und donnerte so laut, ich fürchtete mich ein Bisserl. Nicht notwendig.

Nach einem wunderbaren Essen in Vegetasia gingen wir spazieren — und ich zeigte ihr das Café Jelinek, wo ich früher immer gelernt habe, während die Babysitterin auf die Kinder aufpasste. Es ist ein wunderbares Kaffee. Früher hing ein Schild an der Wand: „Wer es eilig hat, wird nicht bedient.“ Damals war es nicht so voll wie an diesem Freitag Nachmittag, aber wir fanden einen Tisch.

Danach verabschiedeten wir uns. Da ich um die Ecke war und die Telefonnummer nicht hatte (neues Handy,  einige alten Telefonnummer verloren!), ging ich einfach zum alten Wohnhaus in der Apollogasse. Meine Nachbarin war zuhause. Wir tranken eine Tasse Tee und im Schnellverfahren schafften wir es, in 30 Minuten das Wichtigste zu erzählen. Sie waren gerade im Aufbruch, da sie übers Wochenende wegfahren wollten.

So ging ich ein paar Türen weiter und klingelte bei unserem Hauskünstler an. Damals (vor der Renovierung) hatte er wunderbare Wandmalereien an die Außenwände zu den Pawlatschen gemalt. Er erzählte mir das Neueste und zeigte mir ein paar Amy Winehause Aufnahmen, die ihm besonders gefallen.

Es freut mich sehr, nach so vielen Jahren noch immer bei den ehemaligen Nachbarn einfach vorbei schauen zu können. Und wir unterhalten uns wie immer, als wäre nicht so viel Zeit verstrichen.

Am Abend traf ich noch eine Freundin beim Thai Restaurant am Nussdorferplatz. Wir tranken zwei Achterl Wein und redeten viel, aber gegen 11 Uhr überwältigte uns das Gähnen. Zeit zum Schlafen.

Am nächsten Morgen ging es weiter: Brunch mit zwei Freundinnen bei The Roast am Lichteinwerder Platz. Das ist ein Bagel Restaurant. Ich liebe Bagels! (Runde Brötchen.) Wenn ich in New York bin, esse ich fast jeden Tag einen Bagel zum Frühstück. Yum! Tja, wir feierten das Treffen mit etwas Prosecco und… hatten viel zu erzählen.

Am Nachmittag noch Kaffee und Kuchen bei den ehemaligen Nachbarn in Nussdorf. Auch dort fühle ich mich wie zu Hause. So viele wunderbare Freunde! So viele Geschichten! So wenig Zeit! Und dann war es schon Zeit, zurück in meine für 3 Tage gemietete Wohnung zu gehen und meine sieben Sachen für das Konzert zu packen.

Zum Konzert: Es fand im Tachles statt. Ich bedanke mich wieder beim Publikum für das zahlreiche Erscheinen! Einige Gäste waren schon länger nicht dabei, also freute es mich umso mehr, sie endlich wieder zu sehen. Die erste Hälfte war fehlerfrei. Während der zweiten Hälfte kam schon die Vorfreude auf ein Achterl Blauburgunder und die anschließende Unterhaltung hoch und bewirkte, dass ich einige Zeilen vergaß.  Es tut mir Leid!

Auch diesmal waren neue Gäste dabei, die äußert positive Rückmeldungen von sich gaben. Das freut mich sehr. Vielen Dank! Ich bin immer froh, neue Gesichter zu sehen! Ihr dürft immer Freunde und Bekannte mitbringen!

Jemand erzählte mir, er hatte wieder das Bild vor sich, wie ich das aller erste Mal dort gespielt hatte — beim „Floorspot“ Abend, 3 Lieder ohne Verstärkung. Damals hat man mich nicht bis ganz hinten gehört. Er meinte, es hat sich schon sehr viel getan seit damals — zum Besseren. Ich kann mich noch gut an den Abend erinnern — ein netter junger Mann leihte mir sein Stimmgerät und zeigte mir noch, wie es funktioniert. Wie peinlich! Aber wie soll ich mich auskennen wenn ich mich nicht auskenne? Jetzt kenne ich mich aus!

Besonderen Dank gilt den treuen Seelen, die mir bis 2 Uhr Früh Gesellschaft leisteten. Es lohnte sich, dass ich ohne Auto unterwegs war! Am nächsten Tag beim Brunch waren wir etwas daneben — aber geteiltes Leid ist bekanntlich halb so schlimm.

Nach einem 4-stündigem Brunch waren wir einigermaßen satt und machten uns auf dem Weg nach Hause. Meine Füße entschieden sich doch für das Museumsquartier. Ich besuchte das Leopold Museum. Es war sehr nett. Nachher wollte ich zurück in die Wohnung fahren, da gingen die Füße schon wieder anders. Ich wanderte durch die Straßen und genoß die Erinnerungen, die auftauchten. In 18 Jahren sammeln sich doch einige an — und Straßen, Geschäfte, Lokale, Bezirke wirken wie gedrückte Knöpfe, die sie hochrufen.

Und schon stand ich vor dem Kleinen Café am Franziskanerplatz. Wie viele Abende ich dort verbrachte! Aus einem mir unbekannten Grund (Tequila? Martini Bianco? Bier?) fanden dort immer die langen und ernsten Diskussionen statt. Ab und zu kam der Pächter (Hanno Pöschl) vorbei und spendierte eine Runde. Einmal schimpfte er und meinte, wir sollten nicht so ernst schauen! Das Leben ist doch schön!

Zuerst traute ich mich kaum, hinein zu gehen. Inzwischen sitzen andere Stammgäste dort. Stattdessen suchte ich Zuflucht in der Kirche vis-a-vis. Aber dort fand gerade eine Messe statt. Anstatt Kerzen anzuzünden, gab ich dem Bettler die Münze und ging wieder zurück ins Café.

Ich bestellte ein Martini Bianco, ganz sicher, dass ich ihn genießen würde — Entspannung pur und ohne ernste Gespräche (nicht einmal Selbstgespräche!). Ich holte eine Zeitung und bemühte mich, das Kinoprogramm zu studieren. Leider ist das Licht dort etwas schwach und — na ja, ihr wisst schon. Ich wollte eh nicht wirklich ins Kino gehen. Die Lesebrille in der Handtasche gilt noch als Dekor. Ich wollte sie noch nicht einweihen. Doch nicht im Kleinen Café!

Danach besuchte ich eine Freundin, die leider nicht zum Konzert kommen konnte. Ich wollte nur bis 10 Uhr Nachts bleiben, aber als ich erfuhr, dass sie am nächsten Tag frei hatte… wurde es etwas später. Es war ein wunderbarer Absturz. Um 3 Uhr war ich wieder in meiner „Wohnung“. Vor lauter Freude war ich um 7 Uhr in der Früh fit und fuhr los nach Linz — zum gemütlichen Frühstück mit einer anderen Freundin. Nach zwei Pausen und natürlich mit den Toten Hosen als Unterstützung („Reich und Sexy II“ ist eine ausgezeichnete Road-Trip CD), kam ich frisch und munter in Nüziders an.

Ich danke Euch! Für die Freundschaft, die Unterstützung, und dafür, dass ihr da seid!

P.S. Heuer bat ich jemanden, die Spenden einzusammeln, da ich letztes Jahr vor lauter Aufregung komplett vergessen hatte. Sie bastelte einen Spenden-Box und sammelte fleißig. Vielen Dank! Es hat für die Saalmiete und sogar für die Taxifahrt danach gereicht!