Meine Kinder sind schon groß und wissen, dass ich mir nicht so viel aus diesen sentimental-wirtschaftsankurbelnden Feiertagen mache. Ein netter Gruß genügt. Ja, die Zeiten von Aufregung, Gedichte und Frühstück sind vorbei.

Aber letzte Woche war ich im Zimmer meines Sohnes und erblickte etwas auf seinem Schreibtisch. „Was ist das?“ fragte ich. „Nichts!“ antwortete er. Ich ging aus dem Zimmer, dann kehrte um und fragte schelmisch: „Muttertag?“ „Nein, das schenke ich dem Papa!“ grinste er zurück.

Heute habe ich es dann doch präsentiert bekommen. Und ein SMS von meiner Tochter. Ich bin selbst erst von einem Weiterbildungswochenende zurückgekehrt und möchte heute aufräumen, da morgen eine gute Freundin von New York zu Besuch kommt.

Mir fällt auf, da meine eigene Kinder größer sind, rutscht die Sentimentaltität auf meine Mutter zurück. Sie war so jung als sie zum ersten Mal Mutter wurde (durch meinen Bruder). Deshalb möchte ich heute eine großes Dankeschön an meine Mutter schicken!

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