Die ersten zwei Tage im Tonstudio — mit Band– sind sehr zufriedenstellend über die Bühne gegangen. Nach so vielen Jahren im Alleingang, ist es erfreulich und erfrischend, mit anderen zusammen zu arbeiten. Und es sind natürlich nicht beliebige „anderen“ die ich meine, sondern eine ganz spezielle Besetzung!

Das passt gut zu dem Buch von Anais Nin, das ich gerade lese — seit ungefähr einem Jahr bin ich dran! (Es kommen halt immer wieder andere Bücher dazwischen.) Aber vor ein paar Tagen las ich wieder ein paar Seiten, und genau an dieser Stelle erzählte sie wie wichtig es ist, sich mit anderen auszutauschen. In der Isolation, kommt man nur so weit. Durch die Interaktion mit anderen, lernt man selber viel dazu, und die anderen bekommen ebenfalls neue Impulse.

Sie spricht auch von Träumen, und deren Rolle als Wegweiser — egal, ob es Wach- oder Schlafträume sind. In welcher Form auch immer, Fetzen aus dem Unbewussten bzw. aus dem Universum drängen sich auf die Oberfläche, und geben uns die Möglichkeit, etwas daraus zu machen. Oder sie geben uns nützliche Hinweise, wie wir weitermachen können.

Na ja, so schwirren die Gedanken in meinem Kopf herum an diesem kalten, verregneten Ostermontag. Jetzt geht es darum, mich auf Besuch aus Wien vorzubereiten, und dann auf eine neue Arbeitswoche einzustimmen. Ich wollte fast sagen: „auf die Rückkehr zur Realität einstimmen“ aber das lasse ich lieber, denn so eindeutig ist sie nicht. Das ist eher eine Einstellungssache, sehr stimmungsabhängig, und da ich jetzt Hunger habe, koche ich lieber etwas zum Mittag als mich damit auseinander zu setzen.

Frohe Ostern!

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