Gestern Abend habe ich einen sehr empfehlenswerten Film angeschaut: Séraphine. Es ist die wahre Geschichte einer Malerin, die Jahrelang als Putzfrau geschuftet hat, um nachts bei Kerzenschein in Trance zu malen. Sie hat es sich selber beigebracht — als Antwort auf eine göttliche Berufung, und wird zu den „naiven“ MalerInnen gezählt. Wie der Zufall so spielt, wurde sie von einem Kunsthändler entdeckt, der sie mit etwas Verzögerung (wegen dem I. Weltkrieg und dann der Wirtschaftskrise) groß herausbrachte. Leider hat sie das nicht mehr mitbekommen, denn sie verbrachte die letzten Jahre ihres Lebens in einer geschlossenen Nervenheilanstalt. Der große Erfolg (Ausstellungen in Paris, Zürich & New York) kam nur wenige Jahre nach ihrem Tod.

Tja, ich denke, es ist einfach wichtig, der inneren Stimme zu folgen — egal wie die Geschichte ausgeht. Solche Geschichten sind beeindrückend und ernüchternd zugleich. Diese passt momentan gut zur Stimmung.

Heute habe ich gelesen, dass der Mars seit Jahresbeginn — aber nur noch bis inklusive Morgen — rückläufig ist. Was bedeutet das? Na ja, es ist momentan ein bisschen mühsam. Dinge gehen nicht so leicht von der Hand. Es erfordert vielleicht eine neuerliche Prüfung der Lebenssituation, Handlungsstrategien müssen überarbeitet bzw. neu entwickelt werden, und alte Konflikte flammen wieder auf bzw. ungelöste Konflikte machen sich bemerkbar. Ab dem 11. März ist diese Phase vorbei. Ach, bin ich beruhigt! Dann geht es wieder vorwärts! Nein, ich richte mich nicht nach den Sternen, aber jede unterstützende, beruhigende Erklärung ist willkommen! Besonders wenn es darum geht, durchzuhalten! 🙂

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