Deine liebe Frau ist letztes Jahr gestorben. Wir hatten uns zur Weihnachtszeit verabredet, uns auf dem Weihnachtsmarkt zu treffen und einen Heidelbeerglühwein zu trinken. Du sagtest ab und sagtest, dass Freunde unerwartet vorbeigekommen seien. Ich sah den Nachruf von deiner Frau in der Zeitung. Ich hatte keine Ahnung, dass sie krank war. Später verstand ich, dass deine Absage während der Weihnachtszeit darauf zurückzuführen war, dass sich ihr Zustand verschlechtert hatte.

Ich war schockiert und verletzt, dass du es mir nicht gesagt hattest, aber erkannte, dass du einfach das Beste aus deiner noch verbleibenden Zeit mit ihr machen wolltest. Ich habe dir einen Kondolenzbrief geschrieben und vorgeschlagen, dass wir uns treffen, wenn du möchtest. Du hast geantwortet, dass du noch Zeit für dich selbst brauchst.

Weit über ein Jahr später warst du in meinen Gedanken. Die fliederfarbene Orchidee, die du mir vor 9 Jahren zu meinem 50. Geburtstag geschenkt hattest, blühte in diesem Jahr außergewöhnlich lang und ziemlich üppig. Ich habe dir ein Foto davon geschickt. Du sagtest, wenn mein Leben so reich blüht wie die Orchidee, dann wäre alles gut. Ich habe dir versichert, dass es so ist.

Das war Februar. Ein paar Monate später versuchte ich es erneut. Du hast ein paar Wochen gebraucht, um zu antworten. Du hast mir erzählt, dass du in einer Spezialklinik in Deutschland bist, dass du den Tod deiner Frau nicht so gut verkraftet hattest und jetzt Bauchspeicheldrüsenkrebs hast. Du hast versprochen, mich anzurufen, wenn du zurückkommst. Hast du aber nicht. Ein paar Wochen später rief ich einen gemeinsamen Freund an und bat ihn, dich anzurufen, was er auch tat.

Er rief mich am nächsten Tag an, um mir mitzuteilen, dass es möglich sei, dich zu besuchen, aber nur spontan. Es gehe dir nicht gut, du hättest Schlafstörungen und wusstest am Tag zuvor nie, wie du dich fühlen würdest. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits Juli. An einem kühlen, regnerischen Tag rief ich dich an und du sagtest, ich könnte am Nachmittag vorbeischauen. Habe ich getan.
Ich war verblüfft über dein Aussehen. Du warst so dünn und sahst so müde aus. Du sagtest, du kannst nicht viel reden. Ich war nervös, also erzählte ich dir alle möglichen Dinge. Viel zu viel. Du konntest mir auch einiges erzählen – über deine Sorgen um deinen Sohn, das Haus, die Finanzen sowie über die Menschen, die dich begleitet haben. Vor einigen Jahren hatten wir beide an einem Seminar über Tod und Sterben teilgenommen. Du meintest das sei jetzt sehr hilfreich und wäre dir in den letzten Monaten oft in den Sinn gekommen.

Du warst müde, also war es Zeit für mich zu gehen und dich ruhen zu lassen. Ich habe mich dafür entschuldigt, dass ich so viel geredet habe. Du hast mir für den Besuch gedankt. Eine Woche später schlug ich einen weiteren Besuch vor. Du sagtest, das wäre schön, aber du warst im Krankenhaus. Ich bat dich, mich anzurufen, wenn du nach Hause kommst. Du sagtest: "Ich soll dich anrufen?" Ich sagte ja. Eine weitere Woche verging und ich wurde ungeduldig, also rief ich dich an. Du hast mir erklärt, dass du noch im Krankenhaus bist. Die Schmerzpumpe funktionierte nicht so gut, also warst du immer noch da. Eine weitere Woche verging. Aus einem Impuls heraus habe ich die Todesanzeigen überprüft. Nichts. Aber zwei Tage später erhielt ich eine Nachricht von deiner Telefonnummer. Meine Intuition war richtig gewesen.

Nur wenige Stunden zuvor hatte ich einen Flug nach New York sowie ein Hotelzimmer gebucht. Am Abend habe ich mir ein Glas Rotwein eingeschenkt und eine Kerze für dich angezündet. Früher haben wir gerne zusammen Rotwein getrunken. Ich weinte und weinte, goss ein weiteres Glas ein und erkannte, dass ich meinen Flug ändern wollte. Du hättest es verstanden, aber ich musste meinen Respekt erweisen und mit deiner Familie trauern. Es war einfach, den Flug zu ändern, was eine Erleichterung war. Zuvor hatte ich auf die Nachricht von deiner Familie  geantwortet, dass ich nicht teilnehmen könne, aber ich würde für dich und sie in den Wolken beten.

Heute habe ich geschrieben, dass ich doch dort sein werde. Heute Abend habe ich die Kerze wieder angezündet. Es ist deine Kerze. Ich goss ein Glas Wein ein und tanzte. Ich erinnere mich, dass wir ein paar Mal am Abend getanzt haben, nachdem der Unterricht vorbei war. Wir haben zusammen eine 3 1/2 jährige Ausbildung besucht. Es war ungefähr ein Wochenende im Monat, manchmal 3- und 4-Tage-Wochenenden. Es war eine Menge Selbsterfahrung, und wir verbrachten viele Abende damit, uns zu unterhalten. So viele Geheimnisse, die wir geteilt haben. Wir tranken Wein, rauchten Zigaretten, lachten, tanzten. Wir haben auch ein Projekt zusammen gemacht.

Wir hatten den Kontakt verloren, aber vor ein paar Jahren hast du mich zu deinem 60. Geburtstag eingeladen. Es war eine wunderbare Party. Danach schien es, als würdest du immer Urlaubsfotos mit deiner Frau an verschiedenen exotischen Orten posten. Rückblickend wird mir klar, dass sie bereits krank war, und ihr habt das Beste aus der Zeit gemacht, die ihr noch zusammen hattet.

Heute Abend habe ich getanzt und dein Leben gefeiert. Es schien so passend, wie das Lied "Learning to walk again" von den Foo Fighters spielte. „I never want to die.“ Ich will niemals sterben. Du lebst in sehr vielen Menschen weiter.

Deine Ruhe, deine bescheidene Art, zuzuhören, Fragen zu stellen und zu kommentieren, sowie dein Lachen sind in meinem Herzen verwurzelt. Ich nahm das Autogrammbuch heraus, das wir am Ende der Ausbildung gemacht hatten. Ein Foto von jeder Person war darin, und jeder schrieb etwas. Du hast geschrieben: "Danke... für die Arbeit, die wir zusammen gemacht haben, das Lachen, die Gespräche, den Wein, den wir getrunken haben, deine Musik, deine Tiefe, deine Motivation, dein Vertrauen..."

Danke DIR, dass du mein Freund warst. Danke, dass du in meinem Leben warst.

Obige Zeilen habe ich vor circa einem Jahr geschrieben. Inzwischen gehe ich auf den 60er zu und hoffe sehr, dass die Orchidee bald wieder blüht.

Im vorigen Jahrhundert wohnte ich in der Apollogasse in Wien. Fast um die Ecke befindet sich das k.k. Hofmobiliendepot. Es ist keine Übertreibung zu sagen, ich bin sicher tausend Mal vorbeispaziert, ohne genauer hinzuschauen. Irgendwann sagte man mir, „Dort werden alte Möbel aufbewahrt.“ 

Ein Vierteljahrhundert später, war ich mit meiner Tochter in Wien für ein Konzert. Spontan entschlossen wir uns, einen ehemaligen Nachbar in der Apollogasse aufzusuchen. Er war tatsächlich zuhause und wir unterhielten uns eine Weile. Als meine Tochter von ihrer Tischlerlehre erzählte und von einer besonderen Holzverarbeitungstechnik sprach, riet er uns, unbedingt das Möbel Museum Wien in der Andreasgasse zu besuchen. Was, die alte Möbelsammlung dort ist ein Museum?! Na sowas! Das wusste ich nicht.

Obwohl wir nicht viel Zeit hatten, da wir den Nachmittag vor dem Konzert gemütlich bummelnd in der Mariahilferstrasse verbringen wollten, gingen wir trotzdem hin. Wir wollten nur schnell mal durchgehen, höchstens eine halbe Stunde. Mit Mühe schafften wir es, uns nach 35 Minuten wieder loszureißen. Meine Tochter knipste unzählige Fotos von den Objekten und deren Beschreibungen, um sie später in Ruhe anschauen und durchlesen zu können. Die Zugfahrt nach Hause am nächsten Tag hätte sich angeboten, aber sie war noch müde vom Vorabend. 

Es war sehr spannend und wir wären gerne ein paar Stunden dortgeblieben. Möbel und Einrichtungsgegenstände aus drei Jahrhunderten, von Biedermeier über die Wiener Moderne bis zu zeitgenössischen Designschätzen gibt es dort zu sehen. Zu der Zeit von Kaiser Franz Josef war es ein Lager für Möbel und Dekorationsgegenstände der Habsburger. Das Kapitel um die Kaiserin Sissi und die Filme über sie hat ausreichend Platz. Ganze Zimmer sind nachgebaut und eingerichtet. 

Ein Raum beinhaltet Gegenstände von einer alten Holzwerkstatt, was meine Tochter besonders faszinierte. Und es gibt eine moderne Küche der 50iger Jahre. Stolz verkündete ich meiner Tochter, dass wir auch solche Teekannen und Tassen hatten. Irgendwo müssten sie noch sein. Es gibt auch eine ganze Reihe von Polstermöbel bei der die Besucher*innen aufgefordert sind, Platz zu nehmen und die Sitzgelegenheiten auszuprobieren. Wir hatten nur Zeit für zwei oder drei, aber es machte Spaß.

Beim nächsten Wienbesuch werden wir Zeit für einen weiteren Besuch einplanen. Sehr sehenswert!
Vor Kurzem habe ich gepostet, dass ich jeden Tag etwas Nettes für jemanden tun möchte. Leider muss ich zugeben, dass ich nicht immer daran denke. Aber letzte Woche ergab sich eine Gelegenheit. Ich hatte etwas Wichtiges zu erledigen. Normalerweise fahre ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber an dem Tag fuhr ich doch mit dem Auto. Nachdem alles erledigt war, ging ich zum Parkplatz zurück. Der Parkschein war noch gültig für eine halbe Stunde, also ging ich zum Automaten zum fragen, ob ihn jemand brauchen könnte. Genau in dem Moment kam ein befreundetes Ehepaar auf mich zu. Ich hatte sie seit fast einem Jahr nicht gesehen! Sie hatten einen längeren Aufenthalt geplant und lehnten dankend ab, aber ein junges Paar freute sich um die geschenkte halbe Stunde. Wir genossen ein kurzes Plauderchen, aber nicht zu lange, denn ich hatte keinen Parkschein im Auto und wollte nicht einen Strafzettel bekommen! 
Das Leben hat mir reichlich Gelegenheit geboten zu entdecken, dass ich niemandem "helfen" oder ändern kann, um auf den Weg zu bringen, von dem ich denke, dass er gut für ihn wäre. Durch das Erlernen dessen ist ein Gefühl der Gelassenheit entstanden. Es ist eine angenehme Erfahrung, sich zurückzulehnen und einfach zu beobachten, wie sich jemand entwickelt und seinen Weg findet – sei es das eigene Kind, ein Elternteil, ein Geschwister oder eine Freundin. Wir müssen nicht ständig Ratschläge geben. Manchmal müssen wir einfach nur da sitzen und zuhören und da sein, vielleicht ein paar Fragen stellen – vorzugsweise Fragen ohne Hintergedanken. Dann kann dieses Wachstum eine schöne Sache sein, die man erleben oder bezeugen kann, und ich denke, das ist auch Liebe.
Ein spontaner Akt der Freundlichkeit pro Tag ohne Hintergedanken und ohne davon profitieren zu wollen. Aber ich muss nicht lange überlegen, sondern einfach die Augen offenhalten und schauen, welche Möglichkeiten und Chancen sich bieten. Bei Bedarf fortsetzen. 😉

Neulich war ein Feiertag. Ich wachte recht spät auf, meditierte, dann schlief ich mit der Katze neben mir wieder ein. (Ich hatte zwei Katzen.) Die Stimmung war seltsam. Es begann bewölkt, dann kam die Sonne heraus. Es sah so aus, als würde es ein heißer Tag werden. Gegen Mittag saßen wir draußen auf der Terrasse, um zu Mittag zu essen. Trotz der Sonne wehte ein kalter Wind. Es war weniger angenehm als erwartet. 

Am Nachmittag verbrachte ich ein paar Stunden mit Schreiben und entschied dann, dass es Zeit für einen Spaziergang war. Inzwischen war es bewölkt und sah aus, als könnte es regnen. Ich entschied mich jedoch, das Risiko einzugehen. Meine innere Stimmung spiegelte die Unbeständigkeit des Wetters wider, und ich änderte meine Meinung etwa fünfmal, bevor ich schließlich aus der Tür ging. 

Der Wind wehte und die Atmosphäre war einfach unberechenbar. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde. Ich bog von der Straße auf den Weg ab, der zum Wald führt. An einem Punkt sah ich eine große Fläche von Erdbeerpflanzen bedeckt. Ich blieb stehen und freute mich, ihren magischen Duft einzuatmen. Es war eine willkommene Ablenkung von den erdrückenden Schwierigkeiten der Welt. 

Während ich gedankenverloren weiter auf dem vertrauten Weg ging, und meine Atmung, Aufmerksamkeit und Schritte auf eine Gehmeditation richtete, hatte ich oft das Gefühl, dass ich auf einem Weg ging, den ich noch nie zuvor gesehen hatte. Der Regen der letzten Wochen und das seltsame Licht des Himmels gaben ihm ein ganz neues Aussehen. Das üppige Grün, die Äste, die über dem Weg hingen, waren wie ein neues Gewand. Ich spielte Entdecken auf einem Weg, den ich noch nie zuvor beschritten hatte. 

Es war herrlich, meine Umgebung mit frischen Augen zu beobachten. Erst als ich die Wanderung beendet hatte und auf die asphaltierte Straße zurückgekehrt war, wurde es wieder vertraut. Es war eine entzückende Erfahrung und unterstützt meine Überzeugung. Ich kann den gleichen Weg hundert Mal gehen, und es wird jedes Mal anders sein.

Das war noch die gute alte Zeit - Weihnachten 2019. In den letzten Wochen, ist es Nicky nicht sehr gut gegangen, und dann letzte Woche Mittwoch war plötzlich die Zeit gekommen, uns von ihm zu verabschieden.

Nach 18 wundervollen Jahren, muss ich lernen, loszulassen. Heute Nachmittag nahm ich meine Gitarre zur Hand und wollte spielen. Es ging nicht. Die Erinnerung, dass er immer ins Zimmer gekommen ist während ich spielte, machte mich zu traurig. Ich konnte nicht singen.

An seinem letzten Tag, erinnerte mich meine Tochter daran, dass die vergangenen dreiundhalb Jahre ein Geschenk waren. Ende November 2018 war er 5 Tage weg, und damals befürchtete ich, dass er nie mehr zurückkommen würde. Ich flehte den Hl. Antonius an, versprach eine Spende und dass ich mit dem Rauchen aufhören würde. An dem Abend, eine halbe Stunde nach der letzten Zigarette, war Nicky wieder da! Mit dem Rauchen war es vorbei, denn ich wollte nichts riskieren.

Wir hatten eine schöne Zeit. Wir haben viel getanzt und unzählige Miau-Gespräche geführt. Wie viele Abende verbrachte er auf meinem Schoss, egal ob ich TV sah, las, strickte, schrieb oder telefonierte. Und wenn es abends spät wurde, miaute er damit ich endlich ins Bett komme. Ab und zu schleppte er um 3 Uhr in der Früh eine lebendige Maus in die Wohnung zum Spielen. Das war weniger erfreulich, aber als die Maus wieder draußen war, musste ich doch lachen.

Er war mutig, schüchtern, lustig, liebevoll, verspielt, anschmiegsam, verschmust, tanzte gerne mit in meinen Armen, und ab und zu knurrte er wie ein Hund. Wir haben einige lustige Erinnerungen und Geschichten, die uns jetzt trösten. Seinen letzten Tag verbrachten wir (meine Familie) mit ihm. Wir weinten, streichelten ihn, erzählten lustige Anekdoten, und gaben ihm noch ausführlich zu spüren, wie sehr er geliebt wurde. Wir begleiteten ihn bis zum Schluss. Dank der Tierärztin war es ein würdevoller Abschied, ganz in Ruhe und ohne Hektik. Dafür sind wir sehr dankbar.

Die Trauer ist groß, mein Herz tut weh, dennoch ist die Dankbarkeit größer. Die vielen Erinnerungen sind wunderbar und in ruhigen Momenten, statt Tränen kommt ein Lächeln. Es wird dauern, seine Abwesenheit zu verkraften, aber ich bin dankbar für jeden Tag mit ihm und der Herzschmerz wird sich wieder legen.

Als wir ihn damals als kleines Kätzchen vom Bauernhof holten, ging es mir plötzlich durch den Kopf, dass er irgendwann gehen würde. Jetzt ist es geschehen. Ich höre andauernd einer unserer Lieblings-CDs. Manchmal weine ich, machmal tanze ich, manchmal kann ich lächeln. Danke für die schöne Zeit.
Das habe ich heute für meinen Kater Nicky geschrieben.
Es geht ihm gesundheitlich nicht gut im Moment.
Er ist 18 Jahre alt.

I knew the day we went to get you
That one day you would leave
I knew that it would break my heart
And I would be left to grieve.

Learning to let you go
Though you haven’t even gone
Preparing for that moment
When I will have to go on.

My heart it aches to watch you
And yet I will take heed
To attend to how you feel
And what you seem to need.

As long as you are here
I treasure every day
And choose to make the most of it
In every little way.

My heart is full of gratitude
For the many years together
You curled up on my lap by the fire
Sheltered from nasty weather.


Tag 30 National Poetry Month
Zauberschloss im Himmel
It’s necessity
Some call it destiny 
It’s no distant goal
I’m free right now
No more wait to open a door
No more longing for a distant shore
Ordinary life with an exotic twist
Memories made now, despite what was missed
Here and now is what matters
As reason stabs your heart,
Your dream it shatters
Nothing is real
Or it’s as real as you make it
All that’s needed is action
Are you ready to take it?


Tag 29 National Poetry Month
Ich dachte, ich ging den Weg allein.
Ich dachte, ich schaffte es ganz allein.
Zurückblickend sehe ich die Kraft
die mich überall hinbrachte
So bald ich bereit war, loszulassen.

	Es scheint ein bescheidenes Licht in mir
	Egal wohin ich gehe oder was ich tue,
	es leuchtet immer fort.

Ich treffe Entscheidungen und ich weiß
Ich bin auf dem Weg und muss weiter
Ich gehe in meinem eigenen Tempo
Mein Leben ist mit deiner Gnade durchflutet.
Jetzt spüre ich, es ist alles im Fluss.

	Es scheint ein bescheidenes Licht in mir
	Egal wohin ich gehe oder was ich tue,
	es leuchtet immer fort.

Da ist eine Welt für mich da draußen.
Da sind Zusammenhänge, die ich nicht erkenne.
Doch glaube ich, dass alles passt,
und glaube fest daran, dass die Zeit mir alles zeigt.
Ich vertraue, es ist alles wie es sein soll.

Mir gefällt nicht alles, was du tust,
aber ich nehme es an, bis zum Schluss.
Ich vertraue, du siehst das große Bild.
So mache ich weiter, ich spiele mit.
Jetzt sind meine Zweifel fast weg.

	Es scheint ein bescheidenes Licht in mir
	Egal wohin ich gehe oder was ich tue,
	es leuchtet immer fort.
	Es leuchtet immer fort.
	Es leuchtet immer fort.


Tag 28 National Poetry Month