Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es fix:

Samstag, 17. März um 20 Uhr im Gemeindehaus Nüziders!

Es ist mir eine Ehre, als Vorgruppe für Aja & Toni Eberle zu spielen. Vor ein paar Jahren nahm ich Gesangsunterricht bei Aja. Deshalb freue ich mich ganz besonders auf den Abend!

Oops! Mir ist gerade aufgefallen, dass die Ankündigung fehlt! Die überfällige CD Präsentation von „On My Own“ findet doch noch statt! Aus beruflichen und sonstigen Gründen war es bisher nicht möglich, d.h. es hat sich um ein Jahr verschoben.

Also, am Freitag, den 11. November um 20:00 wird die CD mit Band im TiK präsentiert. (www.tik.co.at) Ich empfehle euch, den Programm anzusehen — im TiK werden ein paar spannende Events vorher stattfinden!

Existential Crisis #51

Haven’t had one for a while

had forgotten how it feels

when your body is translucent

and your head superbly reels.

Plunging wide into the depths

as expansive thoughts confuse

urgency you wish to conquer

yet powerless to refuse.

Off on a flight

don’t want to grab hold

strong enough to fall

foreign visions behold.

The cells within my body

are attempting to adjust

they swirl in blind abandon

immersed within their trust.

One more destination

another plan revealed

yet clarity evades me

through disarray concealed.

Off on a flight

don’t want to grab hold

strong enough to fall

foreign visions behold.

He gave me two chances in less than a week

I chose to run rather than speak.

Panic and fear I thought were gone

The dread of saying something wrong.

Drinking from a stolen glass

No memory can surpass

The night, that vow to spread my wings

the goal no less than greater things.

Caught upon the twisted path

Wrenched in a field of events

I ponder the aftermath

Of what fails to make mere sense.

 

The line so thin you can’t get back in

Once you cross beyond.

You think you’re back but are long gone

Once you cross beyond.

 

Angel of the universe

With one last chance to fly

Those left behind are weaker yet

To suffer a helpless sigh.

Was it a matter of switching chairs

Who sits behind the desk

To pull the strings and risk a smile

In this fathomless grotesque?

 

The line so thin you can’t get back in

Once you cross beyond.

You think you’re back but are long gone

Once you cross beyond.

 

Love came and broke you

With fortune and glitter

Reducing your glory

Unfortunate critter.

The city still sleeps

But I’m at the café

Dreamily envisioning

A different day.

 

The line so thin you can’t get back in

once you cross beyond.

You think you’re back but are long gone

Once you cross beyond.

Heute bin ich am späteren Nachmittag aus Niederösterreich zurück gekehrt. Es war ein Abenteuer! Ganz liebe Freunde von mir haben gestern ihr alljährliches Garten-Sommer-Geburtstags-Fest veranstaltet. Ich bin schon am Samstag mit dem Auto angereist, da ich mit Gitarre und Verstärker unterwegs war. Aber ich freute mich auf die lange Fahrt — in eine andere Welt eintauchen und endlich die neuen CDs anhören können, die ich vor ein paar Wochen gekauft hatte, passte gut.

Das Wetter war irgendwie unfreundlich — ca. 12 Grad und Regen. Zum Glück haben sie liebe Nachbarn, die ein Zelt zur Verfügung stellten — samt Aufstellen! Somit war für ein Dach gesorgt. Als ich ankam, hatten sie schon viel vorbereitet (mit tatkräftiger Unterstützung aus Tirol!) und saßen gemütlich zusammen um den Tag ausklingen zu lassen. Etwas Spannung lag in der Luft. Ob die Gäste trotz Kälte und Regen morgen kommen würden? Auf ein letztes Email an alle Gäste hatte nur ich geantwortet.

Tja, der Sonntag brachte keine Wetterbesserung — nur Abwechslung zwischen leichtem und starkem Regen. Wir trafen die letzten Vorbereitungen. Plötzlich fiel mir etwas ein — ich hatte die Batterie für meine Gitarre am Bücherregal liegen gelassen! Es ist mir vor einiger Zeit passiert, dass ich erst auf der Bühne merkte, dass die Batterie leer war. Also nehme ich sie zuhause immer heraus, damit das nicht so schnell wieder passieren kann. So ein Mist! Da nützte der große Verstärker gar nichts! Meine Freundin meinte, wir fahren hinunter ins Dorf. Dort gibt es ein Musikgeschäft. Am Sonntag??? Es ist ein kleines Dorf und sie vermutete, dass er im Haus nebenan wohnt. Na gut, es war ein Versuch wert.

Als wir von der matschigen Wiese neben dem Party-Zelt losfuhren, schaffte ich es gerade noch, aus dem Schlamm weg zu fahren. Da hatten wir schon eine Vorahnung, welche Probleme sich später ergeben könnten.

So ein Zufall! Unten im Dorf war gerade ein Flohmarkt im Stall vis a vis vom Musikgeschäft und der Besitzter saß dort. Er war sehr hilfsbereit und fand sogar eine passende Batterie, probierte sie aus, und erklärte mir, wie ich einfach etwas Karton darauf geben und dann das Ganze mit einem Klebestreifen fixieren könnte. Mein Auftritt war gerettet!

Und die Gäste? Trotz Regen — ab 12 Uhr Mittag kamen sie — und zwar alle! Drei Autos hatten mit Schlamm zu kämpfen und sind im Straßengraben bzw. in der Wiese stecken geblieben. Keine Panik! Ein Landwirt aus der Nachbarschaft, der auch dort zu Gast war, holte seinen Traktor und rettete sie.

Der restliche Tag verlief ohne Pannen. Die vielen interessanten und lieben Gäste brachten gute Stimmung mit. Unsere Gastgeber hatten auch heuer wieder ein köstliches, buntes Büffet zubereitet. Somit war auch für das liebliche Wohl bestens gesorgt! Abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung boten einige Gäste. (Dazu durfte ich auch etwas beitragen.) Und wieder haben meine lieben Freunde uns allen einen wunderbaren Fest-Tag geschenkt.

Nochmals vielen DANK — an meinen Freunden, aber auch ans Universum — für die verwinkelten Wege, die uns zusammen führten! Während des Tages kamen einige Verknüpfungen ans Tageslicht. Ich muss schon sagen, die „Zufälle“ sind irgendwie witzig.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und hoffe, dass sich die Wiese bis dahin erholen kann. Da bin ich zuversichtlich. Und nächstes Jahr scheint bestimmt die Sonne! Dann wird es noch gemütlicher sein zum sitzen — und dann bleiben alle vielleicht ein bisschen länger! ;)

Aber jetzt muss ich endlich meine — inzwischen wieder trockene –  Schuhe putzen! Gute Nacht! :)

Gestern war ich irgendwie unschlüssig. Schon die ganze Woche war ich halb krank — fit genug zu arbeiten (?) aber körperlich eher niedergeschlagen. Freitag las ich „Der kleine Prinz“ und genoss die Ruhe. Aber gestern kam Unruhe auf. Also zog ich wieder einmal eine Göttinnen Karte um eine Antwort auf die Frage „Was soll ich heute tun?“ zu bekommen. Die Antwort: Sulis. „Verbringe Zeit am Wasser — am See, Fluss oder Meer–, um deine Batterien aufzuladen.“

Alles klar. Ich fuhr mit dem Zug nach Bregenz und skatete eine Runde am Ufer entlang. Als ich wieder Richtung Bahnhof rollte, hörte ich Gesang und Gitarre und machte Pause auf einer Bank nebenan. Ich hörte zu und genoss die wunderschöne Aussicht aufs Wasser.

Kurze Zeit danach setzte sich jemand zu mir. Er gehörte zu der Musik und fragte mich, ob ich an Gott glaube. Der hat die Richtige gefragt! ;) Wir hatten eine nette Unterhaltung, da ich nicht abgeneight war. Es ist immer wieder interessant zu erfahren, wie sich die göttliche Kraft bei anderen Menschen bemerkbar macht und entfaltet.

Danach skatete ich weiter zum Bahnhof, da ich auf den Zug musste. Als ich das Gespräch reflektierte, spürte ich doch einen Hauch Unmut.  Der Austausch ist ganz nett, sollte aber auf Freiwilligkeit basieren. Ich meine, es ist auch wichtig, die Zustimmung zu holen und darauf zu achten, dass ich den anderen nicht überfahre mit meiner Botschaft, sondern wirklich ins Gespräch komme. Na ja, jeder hat halt ein unterschiedlich ausgeprägtes Bedürfnis sich mitzuteilen. Ich kenne das auch von mir. Wenn ich von etwas überzeugt bin, kann es auch vorkommen, dass jemand darauf wartet bis ich Luft hole, damit sie auch zu Wort kommen! ;)

An diesem schönen Sonntag wünsche ich mir beidseitige Achtsamkeit in Begegnung.

Das Wochenende ergab sich ganz anders als geplant. Anstatt gleich Freitag mit dem Nachtzug nach Wien zu fahren, damit ich zwei volle Tage mit Freundinnen verbringen könnte, war ich so geschlaucht, dass Ruhe angesagt war.

Sonntag hatte ich eine Mitfahrgelegenheit nach Wien — inklusive Übernachtung auf einer Luftmatratze im Büro. (Nicht vergessen: Der Dalai Lama hat gesagt, man sollte mindestens einmal im Jahr etwas ganz anderes tun!) Montag Früh fuhr ich dann los Richtung Innenstadt, noch ohne Plan. Das Museumsquartier wirkt wie ein Magnet, so landete ich auch dort. Zuerst Frühstück in der Sonne, dann eine multimediale (Bilder, Film, Ton, Plastik) Ausstellung „Never sleep with a strawberry in your mouth“ und anschließend bummeln auf der Mariahilferstraße.

Zum Mittag traf ich kurz zwei Freundinnen, was mich sehr freute, da wir uns schon länger nicht gesehen hatten. Sie waren zwar beim Geburtstagskonzert im September dabei, aber für ein richtiges Gespräch war der Rahmen nicht geeignet.

Spät dran, fuhr ich anschließend mit der U1 Richtung Kagran, wo ich eine Verabredung hatte. Inzwischen hatte jene Freundin die Zeit meiner Verspätung genützt und ihr zweites Fahrrad geholt. Wir radelten zur Donau und gönnten uns einen Sommerspritzer in einem netten Lokal am Ufer. Es war so schön! Knallblauer Himmel, ein leichter Wind damit es nicht zu heiß wird. Herrlich!

Und dann… war es höchste Zeit, ihr Geschenk zum 50. Geburtstag einzulosen! Obwohl die Strassenbahnlinien jetzt anders fahren, schafften wir es dennoch problemlos zum Burgtheater. Eigentlich zuerst zum Landtmann, wo wir mit ein paar anderen Freunden verabredet waren.

Ein gutes Essen, noch einen Spritzer und langsam merkten wir sie spürbare Aufregung die Luft füllte. Eine Freundin spazierte zufällig vorbei und blieb ein paar Minuten lang stehen. Sie hatte einen verlängerten Arbeitstag hinter sich und war auf dem Weg nach Hause.

Endlich war es so weit. Wir näherten uns dem Burgtheater, da ging noch eine Freundin zufällig vorbei! Besser hätten wir es nicht planen können. Ein kurzes Gespräch und los, in die Burg! Patti Smith: Words and Music.

Eigentlich waren sie zu dritt angekündigt, aber Freude kam auf als die vollständige Band die Bühne betritt. Patti erzählte, dass sie ziemlich verkühlt war, Husten usw., aber sie würde ihr Bestes geben — was sie auch tat.  Ein paar Mal war ein Neustart notwendig und zwischendurch nahm sie einen Schluck Tee, aber sonst war sie sehr gut drauf!

Die Stimmung war gut, die Atmosphäre auf der Bühne ganz anders als gewöhnt — gemütlicher Rhythmus, ohne E-Gitarre. Es war ruhiger als sonst, aber ihre Kraft war stark spürbar — wie immer. Ihre Bemerkungen und Improvisationen waren auch gestern wunderbar interessant, unterhaltsam und teilweise einfach lustig. Der Abend war viel zu schnell vorbei. Da war schon auch der Halsweh ein bisschen mitschuld.

Danach ließen wir den Abend ausklingen — aber nicht zu lange, da ich heute früh mit dem Zug zurück fahren wollte. Es ging sich perfekt aus — es blieb sogar noch genug Zeit, vorher einen Kaffee und ein Croissant zu besorgen.

Um 6:14 fuhr der Zug los und kurz danach wurde mir klar, dass der Zug nur nach Landeck fährt! Letzte Woche hatte ich übers Internet eine ganz andere Auskunft bekommen! Macht nichts. Ich stieg in Salzburg aus, trank noch einen Kaffee und genoss die frische Luft und die Sonne. Dort ist eine Riesenbaustelle und es war mir nicht danach, viel herum zu spazieren. War doch etwas müde und ich hatte nur eine knappe Stunde bis der „richtige“ Zug kam.

Bin gut zuhause angekommen. Merkwürdig — ich war viel kürzer weg als geplant, doch kommt es mir viel länger vor — wie ein Traum. Hier hat sich inzwischen auch etwas getan! Auf einmal hat der Rosenstrauch am Balkon mindesten sieben Knospen bekommen! Am Sonntag hatte ich noch keine gesehen! Er hat leider auch ein paar Läuse um die ich mich kümmern muss. Na ja, so ist das Leben. Ich bin zufrieden!

Komisch — gerade heute am Nachmittag habe ich mich gefragt, ob etwas daraus geworden ist!

Songoftheyear.com song contest news – Alice Mansfield receives songwriting honor..

Meine Kinder sind schon groß und wissen, dass ich mir nicht so viel aus diesen sentimental-wirtschaftsankurbelnden Feiertagen mache. Ein netter Gruß genügt. Ja, die Zeiten von Aufregung, Gedichte und Frühstück sind vorbei.

Aber letzte Woche war ich im Zimmer meines Sohnes und erblickte etwas auf seinem Schreibtisch. „Was ist das?“ fragte ich. „Nichts!“ antwortete er. Ich ging aus dem Zimmer, dann kehrte um und fragte schelmisch: „Muttertag?“ „Nein, das schenke ich dem Papa!“ grinste er zurück.

Heute habe ich es dann doch präsentiert bekommen. Und ein SMS von meiner Tochter. Ich bin selbst erst von einem Weiterbildungswochenende zurückgekehrt und möchte heute aufräumen, da morgen eine gute Freundin von New York zu Besuch kommt.

Mir fällt auf, da meine eigene Kinder größer sind, rutscht die Sentimentaltität auf meine Mutter zurück. Sie war so jung als sie zum ersten Mal Mutter wurde (durch meinen Bruder). Deshalb möchte ich heute eine großes Dankeschön an meine Mutter schicken!

In letzter Zeit höre ich immer wieder Elvis Presley — und sehe so gerne die alten Videos von ihm auf youtube an. Die heutige Überschrift kommt von einem solchen wunderbaren Lied. Seufz! Ein Kerl zum Verlieben! Ach, schon wieder abgelenkt!

Meistens räume ich meine Wohnung auf wenn ich lernen sollte. Aber heute kommt mir etwas anderes entgegen. Ich wollte „eigentlich“ nur kurz die Neuigkeiten des Tages überfliegen und dann sah ich: Poly Styrene ist gestorben. Ihren Namen hatte ich schon irgendwann gehört, aber ich wusste gar nichts von ihr.

Nach kurzer Suche wurde ich schon fündig. Eine starke Frau! Von Liedern wie „Oh Bondage! Up yours!“, „Germ Free Adolescence“, „the day the world turned dayglo“, „Identity (is the crisis can’t you see)“ von ihren frühen Jahren zu der erst im März erschienene CD „Generation Indigo“, da staunte und bewunderte ich nur noch! Ihre Klarheit, ihre Ausstrahlung — wow! (und damit meine ich nicht World of Warcraft)

Dann entdeckte ich noch „Black Christmas“ und „Shades“ und von dort ging es los. In der Seitenspalte ließ ich mich von anderen Vorschlägen führen. So hörte ich „Will you still love me tomorrow“ von Velvet Underground’s Maureen Tucker. Das war einmal ein Lieblingslied von mir, also musste ich dem nächsten Vorschlag nachgehen: die Version von Amy Winehouse. Und danach gleich die Version, mit der ich aufgewachsen bin, von The Shirelles. Natürlich erschien in der Spalte sofort „Be my Baby“ von The Ronettes. Das hat Patti Smith auch einige Male live gecovert.

Tja und jetzt sollte ich lernen, aber hörte noch einmal bei Poly Styrene (X Ray Specs) rein und dachte: Das erinnert mich ein bisschen an die Psychedelic Furs. Also bin ich bei ihnen gelandet und habe eine Playliste ausgewählt.

Inzwischen höre ich „Starman“ von David Bowie. Es fasziniert mich immer wieder, wie die Musik und Erinnerungen so eng verbunden gespeichert sind. Das katapultiert mich zurück nach 1981 — da hörte ich tageweise nur Bowie und hatte meine erste eigene Wohnung. Zu der Zeit sah ich David Bowie als er auf Broadway in „Elephant Man“ spielte. Das ist eine Ewigkeit her!

Während ich schrieb, ging es weiter. Ich bin jetzt bei The Clash „London Calling“ gelandet. Aber jetzt ist Schluss mit Lustig: Work is calling! An die Arbeit! :(

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